SWG Kunstlexikon
KARL ULRICH NUSS
KUNSTWERKE KARL ULRICH NUSS
Theodor-Heuss-Relief (1971): Entwurf für die Rückseite des 2-DM-Stückes (im Umlauf ab 1972).
Rattenfängerbrunnen (1975–1979): Großplastik im öffentlichen Raum in Hameln.
Bischof und Kurfürst (1985): Skulptur in Ladenburg.
Menschenbank (1987): Plastik in Schwäbisch Gmünd.
Läufer im Rund (1988): Skulptur in Rutesheim.
Bohrermacherbrunnen (1990): Brunnenanlage in Oberkochen.
Hiob-Zyklus (2020): Drei ausdrucksstarke Plastiken zur biblischen Thematik.
Mischwesen-Serien: Plastiken wie Büffelmann (2016) und Artemis (2021).
VIDEO KARL ULRICH NUSS
Zerbst-Simschek Kulturkanal | Der Bildhauer Karl Ulrich Nuss | Strümpfelbach | Text und Sprache | Dr. Rainer Zerbst | Film und Videobearbeitung | Horst Simschek | YouTube
BIOGRAFIE KARL ULRICH NUSS
Karl Ulrich Nuss wurde als Sohn des bekannten Bildhauers Fritz Nuss geboren und wuchs in einem tief künstlerischen Umfeld auf. Nach fundierten Studienjahren in Schwäbisch Gmünd, Nürnberg und Berlin etablierte er sich ab 1970 als freischaffender Künstler in Weinstadt-Strümpfelbach. Er prägte dort maßgeblich den bekannten Skulpturenpfad sowie die lokale Kunstlandschaft im Remstal. Seine Werke zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion im Bronzeguss sowie einen charakteristischen, oft humorvoll-grotesken Blick auf das Menschliche aus.
Geburtsjahr: 1943
Geburtsort: Stuttgart
AUSBILDUNG KARL ULRICH NUSS
1961–1964: Ausbildung zum Ziseleur an der Staatlichen Höheren Fachschule für das Edelmetallgewerbe Schwäbisch Gmünd.
1964–1966: Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Hans Wimmer.
1967–1970: Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Prof. Bernhard Heiliger.
1969: Ernennung zum Meisterschüler unter Bernhard Heiliger.
LEHRTÄTIGKEIT KARL ULRICH NUSS
1972–1979: Lehrbeauftragter für „Plastisches Gestalten“ an der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.
1987–1988: Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim.
MITGLIEDSCHAFTEN KARL ULRICH NUSS
Künstlerbund Baden-Württemberg
AUSZEICHNUNGEN KARL ULRICH NUSS
1980: Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.
1983: Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg in Olevano Romano, Italien.
2004: Verleihung der Ehrenprofessur durch das Land Baden-Württemberg.
2013: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Weinstadt.
SAMMLUNGEN KARL ULRICH NUSS
Museum Sammlung Stiftung Nuss: Beheimatet in Weinstadt-Strümpfelbach, zeigt eigene Werke sowie die Familiensammlung zum Schwäbischen Impressionismus und der Moderne.
Schloss Fachsenfeld (Aalen): Permanente Aufstellung von rund 30 Großplastiken aus Bronze.
Museum und Galerie im Prediger: Schwäbisch Gmünd.
AUSSTELLUNGEN KARL ULRICH NUSS
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2023: ZO(O)NLOGISCH – Große Retrospektive zum 80. Geburtstag im Museum und Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd.
2024: Gipsmasken und Kopfskulpturen im historischen Weinkeller, Weinstadt.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1981: 27. Jahresausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg in Esslingen.
2019-2022: Essinger Skulpturenschleife, Beteiligung mit wechselnden Großplastiken.
PROJEKTE KARL ULRICH NUSS
Skulpturenpfad Strümpfelbach: Konzeption und fortlaufende Bestückung des Pfades durch die Weinberge gemeinsam mit Werken seines Vaters und seines Neffen Christoph Traub.
WERKBESCHREIBUNG KARL ULRICH NUSS
Nuss konzentriert sich fast ausschließlich auf die Arbeit mit Metall. Seine Arbeiten entstehen klassisch als Skulpturen, die anschließend im aufwendigen Bronzegussverfahren finalisiert werden. Die Oberflächen werden oft rau, reliefartig ziseliert oder bewusst patiniert belassen, was den Figuren eine lebendige Haptik und archaische Schwere verleiht.
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Bronzegussplastiken von Kleinplastiken bis zu monumentalen Brunnenanlagen.
Ziselierarbeiten, Medaillenkunst, Entwurfszeichnungen sowie Masken aus Gips.
STIL
Expressiver Realismus | Realistisch-figürliche Plastik: Nuss verweigerte sich dem Diktat der reinen Abstraktion seiner Studienzeit.
Er verbindet anatomische Erkennbarkeit mit expressiver Verzerrung, blockhaften Stilisierungen und feinem, oft kafkaeskem Humor.
THEMEN | MOTIVE
Paare, Liegende, Tanzende, Familien und Einzelfiguren in alltäglichen oder existenziellen Posen, Metamorphosen & Mischwesen: Chimären, Fabeltiere und Tier-Mensch-Hybride (z. B. Büffelmann, Krokomann),
Masken: Das Verbergen und Zeigen des Gesichts als bildhauerisches Leitmotiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst von Karl Ulrich Nuss definiert sich über die physische Präsenz der Figur im Raum. Typische Merkmale sind kräftige Gliedmaßen, blockartige Volumen, maskenhafte Gesichtszüge sowie das bewusste Spiel mit Proportionen, die mal schwerfällig, mal grazil wirken.
ZITATE KARL ULRICH NUSS
„Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.“ | Frei nach Johann Wolfgang von Goethe, dessen Credo Nuss’ Werk prägt.
„Gedanken an den Ruhestand? So etwas gibt es für einen Künstler nicht.“ | Karl Ulrich Nuss
STICHWORTE KARL ULRICH NUSS
Bronzeplastik, Expressiver Realismus, Medailleur, Ziseleur, Weinstadt-Strümpfelbach, Fritz Nuss, Bernhard Heiliger, Hans Wimmer, Mischwesen, Skulpturenpfad, Theodor-Heuss-Relief, Kunst im öffentlichen Raum
KARL ULRICH NUSS
KUNSTWERKE KARL ULRICH NUSS
Theodor-Heuss-Relief (1971): Entwurf für die Rückseite des 2-DM-Stückes (im Umlauf ab 1972).
Rattenfängerbrunnen (1975–1979): Großplastik im öffentlichen Raum in Hameln.
Bischof und Kurfürst (1985): Skulptur in Ladenburg.
Menschenbank (1987): Plastik in Schwäbisch Gmünd.
Läufer im Rund (1988): Skulptur in Rutesheim.
Bohrermacherbrunnen (1990): Brunnenanlage in Oberkochen.
Hiob-Zyklus (2020): Drei ausdrucksstarke Plastiken zur biblischen Thematik.
Mischwesen-Serien: Plastiken wie Büffelmann (2016) und Artemis (2021).
VIDEO KARL ULRICH NUSS
Zerbst-Simschek Kulturkanal | Der Bildhauer Karl Ulrich Nuss | Strümpfelbach | Text und Sprache | Dr. Rainer Zerbst | Film und Videobearbeitung | Horst Simschek | YouTube
BIOGRAFIE KARL ULRICH NUSS
Karl Ulrich Nuss wurde als Sohn des bekannten Bildhauers Fritz Nuss geboren und wuchs in einem tief künstlerischen Umfeld auf. Nach fundierten Studienjahren in Schwäbisch Gmünd, Nürnberg und Berlin etablierte er sich ab 1970 als freischaffender Künstler in Weinstadt-Strümpfelbach. Er prägte dort maßgeblich den bekannten Skulpturenpfad sowie die lokale Kunstlandschaft im Remstal. Seine Werke zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion im Bronzeguss sowie einen charakteristischen, oft humorvoll-grotesken Blick auf das Menschliche aus.
Geburtsjahr: 1943
Geburtsort: Stuttgart
AUSBILDUNG KARL ULRICH NUSS
1961–1964: Ausbildung zum Ziseleur an der Staatlichen Höheren Fachschule für das Edelmetallgewerbe Schwäbisch Gmünd.
1964–1966: Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Hans Wimmer.
1967–1970: Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Prof. Bernhard Heiliger.
1969: Ernennung zum Meisterschüler unter Bernhard Heiliger.
LEHRTÄTIGKEIT KARL ULRICH NUSS
1972–1979: Lehrbeauftragter für „Plastisches Gestalten“ an der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.
1987–1988: Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim.
MITGLIEDSCHAFTEN KARL ULRICH NUSS
Künstlerbund Baden-Württemberg
AUSZEICHNUNGEN KARL ULRICH NUSS
1980: Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.
1983: Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg in Olevano Romano, Italien.
2004: Verleihung der Ehrenprofessur durch das Land Baden-Württemberg.
2013: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Weinstadt.
SAMMLUNGEN KARL ULRICH NUSS
Museum Sammlung Stiftung Nuss: Beheimatet in Weinstadt-Strümpfelbach, zeigt eigene Werke sowie die Familiensammlung zum Schwäbischen Impressionismus und der Moderne.
Schloss Fachsenfeld (Aalen): Permanente Aufstellung von rund 30 Großplastiken aus Bronze.
Museum und Galerie im Prediger: Schwäbisch Gmünd.
AUSSTELLUNGEN KARL ULRICH NUSS
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2023: ZO(O)NLOGISCH – Große Retrospektive zum 80. Geburtstag im Museum und Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd.
2024: Gipsmasken und Kopfskulpturen im historischen Weinkeller, Weinstadt.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1981: 27. Jahresausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg in Esslingen.
2019-2022: Essinger Skulpturenschleife, Beteiligung mit wechselnden Großplastiken.
PROJEKTE KARL ULRICH NUSS
Skulpturenpfad Strümpfelbach: Konzeption und fortlaufende Bestückung des Pfades durch die Weinberge gemeinsam mit Werken seines Vaters und seines Neffen Christoph Traub.
WERKBESCHREIBUNG KARL ULRICH NUSS
Nuss konzentriert sich fast ausschließlich auf die Arbeit mit Metall. Seine Arbeiten entstehen klassisch als Skulpturen, die anschließend im aufwendigen Bronzegussverfahren finalisiert werden. Die Oberflächen werden oft rau, reliefartig ziseliert oder bewusst patiniert belassen, was den Figuren eine lebendige Haptik und archaische Schwere verleiht.
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Bronzegussplastiken von Kleinplastiken bis zu monumentalen Brunnenanlagen.
Ziselierarbeiten, Medaillenkunst, Entwurfszeichnungen sowie Masken aus Gips.
STIL
Expressiver Realismus | Realistisch-figürliche Plastik: Nuss verweigerte sich dem Diktat der reinen Abstraktion seiner Studienzeit.
Er verbindet anatomische Erkennbarkeit mit expressiver Verzerrung, blockhaften Stilisierungen und feinem, oft kafkaeskem Humor.
THEMEN | MOTIVE
Paare, Liegende, Tanzende, Familien und Einzelfiguren in alltäglichen oder existenziellen Posen, Metamorphosen & Mischwesen: Chimären, Fabeltiere und Tier-Mensch-Hybride (z. B. Büffelmann, Krokomann),
Masken: Das Verbergen und Zeigen des Gesichts als bildhauerisches Leitmotiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst von Karl Ulrich Nuss definiert sich über die physische Präsenz der Figur im Raum. Typische Merkmale sind kräftige Gliedmaßen, blockartige Volumen, maskenhafte Gesichtszüge sowie das bewusste Spiel mit Proportionen, die mal schwerfällig, mal grazil wirken.
ZITATE KARL ULRICH NUSS
„Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.“ | Frei nach Johann Wolfgang von Goethe, dessen Credo Nuss’ Werk prägt.
„Gedanken an den Ruhestand? So etwas gibt es für einen Künstler nicht.“ | Karl Ulrich Nuss
STICHWORTE KARL ULRICH NUSS
Bronzeplastik, Expressiver Realismus, Medailleur, Ziseleur, Weinstadt-Strümpfelbach, Fritz Nuss, Bernhard Heiliger, Hans Wimmer, Mischwesen, Skulpturenpfad, Theodor-Heuss-Relief, Kunst im öffentlichen Raum
KARL ULRICH NUSS
KUNSTWERKE KARL ULRICH NUSS
Theodor-Heuss-Relief (1971): Entwurf für die Rückseite des 2-DM-Stückes (im Umlauf ab 1972).
Rattenfängerbrunnen (1975–1979): Großplastik im öffentlichen Raum in Hameln.
Bischof und Kurfürst (1985): Skulptur in Ladenburg.
Menschenbank (1987): Plastik in Schwäbisch Gmünd.
Läufer im Rund (1988): Skulptur in Rutesheim.
Bohrermacherbrunnen (1990): Brunnenanlage in Oberkochen.
Hiob-Zyklus (2020): Drei ausdrucksstarke Plastiken zur biblischen Thematik.
Mischwesen-Serien: Plastiken wie Büffelmann (2016) und Artemis (2021).
VIDEO KARL ULRICH NUSS
Zerbst-Simschek Kulturkanal | Der Bildhauer Karl Ulrich Nuss | Strümpfelbach | Text und Sprache | Dr. Rainer Zerbst | Film und Videobearbeitung | Horst Simschek | YouTube
BIOGRAFIE KARL ULRICH NUSS
Karl Ulrich Nuss wurde als Sohn des bekannten Bildhauers Fritz Nuss geboren und wuchs in einem tief künstlerischen Umfeld auf. Nach fundierten Studienjahren in Schwäbisch Gmünd, Nürnberg und Berlin etablierte er sich ab 1970 als freischaffender Künstler in Weinstadt-Strümpfelbach. Er prägte dort maßgeblich den bekannten Skulpturenpfad sowie die lokale Kunstlandschaft im Remstal. Seine Werke zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion im Bronzeguss sowie einen charakteristischen, oft humorvoll-grotesken Blick auf das Menschliche aus.
Geburtsjahr: 1943
Geburtsort: Stuttgart
AUSBILDUNG KARL ULRICH NUSS
1961–1964: Ausbildung zum Ziseleur an der Staatlichen Höheren Fachschule für das Edelmetallgewerbe Schwäbisch Gmünd.
1964–1966: Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Hans Wimmer.
1967–1970: Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Prof. Bernhard Heiliger.
1969: Ernennung zum Meisterschüler unter Bernhard Heiliger.
LEHRTÄTIGKEIT KARL ULRICH NUSS
1972–1979: Lehrbeauftragter für „Plastisches Gestalten“ an der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.
1987–1988: Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim.
MITGLIEDSCHAFTEN KARL ULRICH NUSS
Künstlerbund Baden-Württemberg
AUSZEICHNUNGEN KARL ULRICH NUSS
1980: Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.
1983: Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg in Olevano Romano, Italien.
2004: Verleihung der Ehrenprofessur durch das Land Baden-Württemberg.
2013: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Weinstadt.
SAMMLUNGEN KARL ULRICH NUSS
Museum Sammlung Stiftung Nuss: Beheimatet in Weinstadt-Strümpfelbach, zeigt eigene Werke sowie die Familiensammlung zum Schwäbischen Impressionismus und der Moderne.
Schloss Fachsenfeld (Aalen): Permanente Aufstellung von rund 30 Großplastiken aus Bronze.
Museum und Galerie im Prediger: Schwäbisch Gmünd.
AUSSTELLUNGEN KARL ULRICH NUSS
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2023: ZO(O)NLOGISCH – Große Retrospektive zum 80. Geburtstag im Museum und Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd.
2024: Gipsmasken und Kopfskulpturen im historischen Weinkeller, Weinstadt.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1981: 27. Jahresausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg in Esslingen.
2019-2022: Essinger Skulpturenschleife, Beteiligung mit wechselnden Großplastiken.
PROJEKTE KARL ULRICH NUSS
Skulpturenpfad Strümpfelbach: Konzeption und fortlaufende Bestückung des Pfades durch die Weinberge gemeinsam mit Werken seines Vaters und seines Neffen Christoph Traub.
WERKBESCHREIBUNG KARL ULRICH NUSS
Nuss konzentriert sich fast ausschließlich auf die Arbeit mit Metall. Seine Arbeiten entstehen klassisch als Skulpturen, die anschließend im aufwendigen Bronzegussverfahren finalisiert werden. Die Oberflächen werden oft rau, reliefartig ziseliert oder bewusst patiniert belassen, was den Figuren eine lebendige Haptik und archaische Schwere verleiht.
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Bronzegussplastiken von Kleinplastiken bis zu monumentalen Brunnenanlagen.
Ziselierarbeiten, Medaillenkunst, Entwurfszeichnungen sowie Masken aus Gips.
STIL
Expressiver Realismus | Realistisch-figürliche Plastik: Nuss verweigerte sich dem Diktat der reinen Abstraktion seiner Studienzeit.
Er verbindet anatomische Erkennbarkeit mit expressiver Verzerrung, blockhaften Stilisierungen und feinem, oft kafkaeskem Humor.
THEMEN | MOTIVE
Paare, Liegende, Tanzende, Familien und Einzelfiguren in alltäglichen oder existenziellen Posen, Metamorphosen & Mischwesen: Chimären, Fabeltiere und Tier-Mensch-Hybride (z. B. Büffelmann, Krokomann),
Masken: Das Verbergen und Zeigen des Gesichts als bildhauerisches Leitmotiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst von Karl Ulrich Nuss definiert sich über die physische Präsenz der Figur im Raum. Typische Merkmale sind kräftige Gliedmaßen, blockartige Volumen, maskenhafte Gesichtszüge sowie das bewusste Spiel mit Proportionen, die mal schwerfällig, mal grazil wirken.
ZITATE KARL ULRICH NUSS
„Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.“ | Frei nach Johann Wolfgang von Goethe, dessen Credo Nuss’ Werk prägt.
„Gedanken an den Ruhestand? So etwas gibt es für einen Künstler nicht.“ | Karl Ulrich Nuss
STICHWORTE KARL ULRICH NUSS
Bronzeplastik, Expressiver Realismus, Medailleur, Ziseleur, Weinstadt-Strümpfelbach, Fritz Nuss, Bernhard Heiliger, Hans Wimmer, Mischwesen, Skulpturenpfad, Theodor-Heuss-Relief, Kunst im öffentlichen Raum