SWG Kunstlexikon
ANTIKE
Kunstwerke AntikE

Kleobis und Biton | Weihgeschenk der Stadt Argos | um 580 v. Chr. entstanden | Archaik | heute im archäologischen Museum von Delphi ausgestellt | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlichte es als gemeinfrei
VIDEOS Antike
Konstantin der Große: Auf Entdeckungsreise in Europa | Doku HD | ARTE | Kaiser Konstantin veränderte die römische Welt wie kaum ein anderer Herrscher der Antike. Die Dokumentation folgt den Stationen seines Lebens – von Trier über Rom bis nach Konstantinopel – und zeigt, wie er Macht und Pracht mit der Ausbreitung des Christentums verband. Historiker und Archäologen rekonstruieren das Wirken des Kaisers, dessen Einfluss Europa bis heute prägt. Die Antike kennt wenige so bedeutende Herrscher wie ihn. Er hat die römische Welt fundamental verändert – Kaiser Konstantin, genannt der Große. Europa ist geprägt von dem Kaiser, der das Christentum im Römischen Reich etablierte. Constantius I. herrscht als Kaiser von Trier aus über den Nordwesten des Römischen Reiches. Als er auf einem Feldzug stirbt, kommt sein Sohn Konstantin an die Macht. Geschickt stabilisiert dieser das Reich, baut seine Hauptstadt weiter aus: Mächtige Kaiserthermen und ein Thronsaal zählten in der Antike zu den prächtigsten und am reichsten ausgestatteten ihrer Art. Im Jahr 312 zieht Konstantin gegen Rom. In der Nacht, bevor er die Legionen seines Rivalen Maxentius vernichtend schlägt, soll ihm in göttlicher Vision das Kreuz Christi erschienen sein. Belegt ist: Die kaiserlichen Truppen kämpften von nun an unter dem Symbol des Kreuzes. Der Kaiser lässt auch in Rom bauen, Paläste und erste christliche Kirchen, darunter die Lateranbasilika. Konstantin erweitert sein Reich im Osten, gründet an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien Konstantinopel. Imposante Bauten entstehen auch hier, etwa die Kirche „Heiligtum der Weisheit“, die heutige Hagia Sophia. Eine neue Religionsfreiheit und Kaisermutter Helena begünstigen die Ausbreitung des christlichen Glaubens. Konstantin selber lässt sich erst auf dem Sterbebett taufen, so die Legende. Entlang der Stationen seines Lebens gehen Historiker und Archäologen auf Spurensuche. Sie rekonstruieren die Welt eines Imperators, der Macht und Pracht vereinte. Dokumentarfilm von Michael Gregor (D 2026, 89 Min) | YouTube
Stil Epochen 01 – Antike – Griechenland (um 800 v. Chr. bis 100 v. Chr.) [BR 2009]
Kunstgeschichte – 2. Vorlesung – GRIECHISCHE ANTIKE (ÄGYPTEN UND MINOISCHE KUNST) | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 3. Vorlesung – DIE RÖMISCHE ANTIKE | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 4. Vorlesung – SPÄTANTIKE UND FRÜHCHRISTENTUM | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
DEFINITION Antike
Antike ist die Bezeichnung für die kulturelle Epoche des Altertums im Mittelmeerraum, die zeitlich etwa von 800 v. Chr. bis 600 n. Chr. reicht, die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands und des Hellenismus und des Römischen Reichs umfasst und die Grundlagen der modernen westliche Welt legte. Des Weiteren können auch die östlichen Hochkulturen wie Ägypten, Mesopotamien, Syrien und Kleinasien dazugezählt werden. Die antike Kunst hat sich in der jeweiligen Kulturepoche entwickelt. Grundlage für die bemerkenswerte Entwicklung der Antike war das Hinterfragen von Problemen und Phänomenen = Logos.
CHRONOLOGIE Antike
Antike begann etwa 800 vor Christus im alten Griechenland und war gekennzeichnet durch das Aufkommen der griechischen Stadtstaaten (Poleis) und Homers Epen.
Ägyptische Kunst (2.800-160 v. Chr)
Griechische Kunst (1000-500 v. Chr.) – im 5. Jahrhunder v. Chr. war die Blütezeit Athens
Klassische Antike (500-300 v. Chr.)
Hellenistische Kunst (400-30 v. Chr.)
Römische Kunst (500 v. Chr. bis 600 n. Chr.)
Ende der Antike (ca. 500–600 n. Chr.): Der Zusammenbruch des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.) und die darauffolgende Völkerwanderung der barbarischen Völker leiteten den Übergang zum Mittelalter ein.
Die Antike war Wegbereiter für Griechenland, Rom, Germanien und vom Keltenreich
DIE ZWEI PRÄGENDEN SÄULEN DER ANTIKE
DAS ANTIKE GRIECHENLAND
Politik: Entstehung der weltweit ersten Demokratie in Athen.
Denken: Wiege der europäischen Philosophie durch Denker wie Sokrates, Platon und Aristoteles.
Kultur: Erfindung des Theaters, der Olympischen Spiele (ab 776 v. Chr.) und bahnbrechende wissenschaftliche Ansätze.
Datiert wird die griechische Kunst der Antike ab etwa 1050 v. Chr., aber der jüngeren Forschung wird ihr auch die vorangehene minoische und mykenische Kunst dazu gezählt. Die wichtigsten Funde an griechischer antiken Kunst sind Skulpturen aus Bronze oder Marmor, bemalte Vasen und Wandfresken.
DAS RÖMISCHE REICH
Ausdehnung: Entwicklung von einem kleinen Dorf am Tiber zu einem Weltreich, das den gesamten Mittelmeerraum beherrschte.
Architektur: Meisterleistungen wie Aquädukte, feste Steinstraßen, das Kolosseum und das Pantheon.
Recht: Das römische Rechtssystem bildet das Fundament für viele heutige europäische Gesetzbücher.
Trotz aller Fortschritte in Kunst, Wissenschaft und Politik war die Antike geprägt von massiven Ungerechtigkeiten. Die Gesellschaften basierten wirtschaftlich stark auf Sklaverei, Frauen besaßen kaum Rechte und politische Konflikte wurden in brutalen Eroberungskriegen ausgetragen.
Die römische Kunst wurde lange Zeit unter dem Aspekt ihrer Abhängigkeit von der griechischen bewertet. Fakt ist, dass wichtige Werke der griechischen Bronzegießer – die wegen des hohen Materialwertes eingeschmolzen wurden – als römische Marmorkopien überliefert worden sind. Die Kunst des Römischen Reiches hat in Malerei, Skulptur und vor allem in der Architektur auch neue Wege beschritten. Der Einsatz von Zement ermöglichte in der römischen Architektur erstmals weitgespannte Kuppeln wie etwa im Pantheon. Des Weiteren bauten die Römer, die bereits frühchristlichen Sakralbauten aus.
KÜNSTLER UND PERSÖNLICHKEITEN Antike
Sokrates, einer der bedeutensten Philosophen der Menschheitsgeschichte
Thales von Milet | Naturwissenschaftler
Augustus | erster römischer Kaiser
Julius Cäsar | der berühmteste römische Feldherr
Homer | der bedeutenste antikische Autor
Phidias
Apelles
Agatharchos
Protogenes
Zeuxis von Her…
Polygnotos
Pausia
Skopas
HAUPTWERKE Antike
Parthenon Akropolis Athen
Forum Romanum
Wagenlenker von Delphi
Zeusstatue von Olympia
Kapitolinische Wölfin
Cheops-Pyramiden
Sphinx
Tempel von Luxor
Tempel von Abusimbel
Leuchtturm von Pharos
Hängende Gärten von Babylon
Fresken in Pompeji
Laokoon Gruppe
Augustus von Primaporta
Alexander Mosaik
Büste von Nofretete
Die Beziehung zu den antiken Gottheiten Griechenlands drückte sich in Farbe aus. Je mehr Farbe, desto größer die Gunst der Götter.
STICHWORTE Antike
Fortschritte in Wissenschaft, Politik, Kultur und Kunst | Demokratie | Gewaltenteilung | Antike Architektur | Entwicklung der Schrift und Mathematik | Vasenmalerei | Skulptur | bemalte Statuen | Enkaustik | Mumien | Mumienschmuck | Pyramiden | Akropolis | Griechenland | Römisches Reich | Ägypten | Pharaonen | Kaiser | Griechische Götter | Tempel | Kunsthandwerk | Büste | Frühchristliche Mosaike | Altertum | Mittelmeerraum | Mesopotamien | Syrien | Kleinasien | Hochkulturen | Hellenismus | Griechenland | Vatikanische Museen | Totenkult Ägypten | Götterverehrung | Architektur | Hochkultur | Zivilisation war im Mittelmeerraum am weitesten entwickelt
ZITATE Antike
WEISHEIT UND LEBENSFÜHRUNG
„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ – Sokrates
„Die Absicht des Weisen ist nicht, Vergnügen zu erlangen, sondern Schmerz zu vermeiden.“ – Aristoteles
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen über die Dinge.“ – Epiktet
POLITIK UND MACHT
„Der Würfel ist gefallen.“ (Alea iacta est) – Julius Cäsar beim Überschreiten des Rubikon
„Der Staat bin ich – nicht durch Geburt, sondern durch Gesetz.“ – Cicero
„Der Sieg liebt die Vorbereitung.“ – Lateinisches Sprichwort
VERGÄNGLICHKEIT UND ZEIT
„Alles fließt.“ (Panta rhei) – Heraklit
„Nutze den Tag.“ (Carpe diem) – Horaz
ÜBER DIE KULTUR UND DAS ERBE
„Weder ein Talent ohne Wissenschaft noch eine Wissenschaft ohne Talent kann je einen vollendeten Künstler schaffen.“ | Vitruv (88 – 16 v. Chr.)
„Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.“ | Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
„Das eroberte Griechenland eroberte den wilden Sieger und brachte die Künste in das bäuerliche Latium.“ – Horaz über den Einfluss Griechenlands auf Rom
„Wir sind alle Griechen. Unsere Gesetze, unsere Literatur, unsere Religion, unsere Künste haben ihre Wurzeln in Griechenland.“ – Percy Bysshe Shelley
ÜBER DIE RÖMISCHE HERRSCHAFT
„Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden.“ – Tacitus und sein kritischer Blick auf die römische Expansion
„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“ – Sprichwort über die Größe und Dauerhaftigkeit des Reiches
Historische Hintergründe Antike
Ägyptische Kunst
Die erste der 31 Dynastien begann mit Menes, der ca. 3100 v. Chr. Ägypten vereinte. Ägyptens Dynastien teilen die Geschichte in folgende Abschnitte: Altes Reich, Mittleres Reich, Neues Reich und Spätzeit. Die Hieroglyphen entwickelten sich zu einer Bilderschrift, welche Inhalte über Bilder vermittelte.
Die ägyptische Kunst liegt vor allem in Werken der Malerei, der Reliefkunst, der Plastik sowie der Architektur. Sie fand in vielen Bereichen Anwendung, darunter im Totenkult, der Götterverehrung oder auch zu propagandistischen Zwecken. Charakteristisch ist die Darstellung im Gesichtsprofil und gleichzeitiger Frontalansicht des Oberkörpers bei Personen und Göttern. Wandmalereien oder Reliefs in Grabkammern waren nicht zur Betrachtung durch ein reales Publikum bestimmt, sondern als Aufbewahrung für den Toten, die für die Ewigkeit gerüstet sein sollten.
BIBLIOGRAPHIE Antike
Jahn/Lieb, Wörterbuch der Kunst, 13. Auflage, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2015.
Kammerlohr, Kunst im Überblick, Oldenbourg München, 2004.
E. H. Gombrich: Die Geschichte der Kunst. Phaidon, Berlin 1996.
Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 1907–1950 (37 Bände); mit der Fortsetzung von Hans Vollmer (Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, 1952–1962, 6 Bände).
LINKS Antike
Wikipedia Bildende Kunst Überblick
KIRKE – Linkportal Antike (wohl das umfassendste dt. Angebot)
LacusCurtius – zahlreiche antike Texte in engl. Übersetzung und/oder Originaltexte
Perseus Project – Quellensammlung zur Antike (englisch)
Navicula Bacchi – Materialsammlung Alte Sprachen und Antike Geschichte
ANTIKE
Kunstwerke AntikE

Kleobis und Biton | Weihgeschenk der Stadt Argos | um 580 v. Chr. entstanden | Archaik | heute im archäologischen Museum von Delphi ausgestellt | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlichte es als gemeinfrei
VIDEOS Antike
Konstantin der Große: Auf Entdeckungsreise in Europa | Doku HD | ARTE | Kaiser Konstantin veränderte die römische Welt wie kaum ein anderer Herrscher der Antike. Die Dokumentation folgt den Stationen seines Lebens – von Trier über Rom bis nach Konstantinopel – und zeigt, wie er Macht und Pracht mit der Ausbreitung des Christentums verband. Historiker und Archäologen rekonstruieren das Wirken des Kaisers, dessen Einfluss Europa bis heute prägt. Die Antike kennt wenige so bedeutende Herrscher wie ihn. Er hat die römische Welt fundamental verändert – Kaiser Konstantin, genannt der Große. Europa ist geprägt von dem Kaiser, der das Christentum im Römischen Reich etablierte. Constantius I. herrscht als Kaiser von Trier aus über den Nordwesten des Römischen Reiches. Als er auf einem Feldzug stirbt, kommt sein Sohn Konstantin an die Macht. Geschickt stabilisiert dieser das Reich, baut seine Hauptstadt weiter aus: Mächtige Kaiserthermen und ein Thronsaal zählten in der Antike zu den prächtigsten und am reichsten ausgestatteten ihrer Art. Im Jahr 312 zieht Konstantin gegen Rom. In der Nacht, bevor er die Legionen seines Rivalen Maxentius vernichtend schlägt, soll ihm in göttlicher Vision das Kreuz Christi erschienen sein. Belegt ist: Die kaiserlichen Truppen kämpften von nun an unter dem Symbol des Kreuzes. Der Kaiser lässt auch in Rom bauen, Paläste und erste christliche Kirchen, darunter die Lateranbasilika. Konstantin erweitert sein Reich im Osten, gründet an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien Konstantinopel. Imposante Bauten entstehen auch hier, etwa die Kirche „Heiligtum der Weisheit“, die heutige Hagia Sophia. Eine neue Religionsfreiheit und Kaisermutter Helena begünstigen die Ausbreitung des christlichen Glaubens. Konstantin selber lässt sich erst auf dem Sterbebett taufen, so die Legende. Entlang der Stationen seines Lebens gehen Historiker und Archäologen auf Spurensuche. Sie rekonstruieren die Welt eines Imperators, der Macht und Pracht vereinte. Dokumentarfilm von Michael Gregor (D 2026, 89 Min) | YouTube
Stil Epochen 01 – Antike – Griechenland (um 800 v. Chr. bis 100 v. Chr.) [BR 2009]
Kunstgeschichte – 2. Vorlesung – GRIECHISCHE ANTIKE (ÄGYPTEN UND MINOISCHE KUNST) | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 3. Vorlesung – DIE RÖMISCHE ANTIKE | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 4. Vorlesung – SPÄTANTIKE UND FRÜHCHRISTENTUM | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
DEFINITION Antike
Antike ist die Bezeichnung für die kulturelle Epoche des Altertums im Mittelmeerraum, die zeitlich etwa von 800 v. Chr. bis 600 n. Chr. reicht, die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands und des Hellenismus und des Römischen Reichs umfasst und die Grundlagen der modernen westliche Welt legte. Des Weiteren können auch die östlichen Hochkulturen wie Ägypten, Mesopotamien, Syrien und Kleinasien dazugezählt werden. Die antike Kunst hat sich in der jeweiligen Kulturepoche entwickelt. Grundlage für die bemerkenswerte Entwicklung der Antike war das Hinterfragen von Problemen und Phänomenen = Logos.
CHRONOLOGIE Antike
Antike begann etwa 800 vor Christus im alten Griechenland und war gekennzeichnet durch das Aufkommen der griechischen Stadtstaaten (Poleis) und Homers Epen.
Ägyptische Kunst (2.800-160 v. Chr)
Griechische Kunst (1000-500 v. Chr.) – im 5. Jahrhunder v. Chr. war die Blütezeit Athens
Klassische Antike (500-300 v. Chr.)
Hellenistische Kunst (400-30 v. Chr.)
Römische Kunst (500 v. Chr. bis 600 n. Chr.)
Ende der Antike (ca. 500–600 n. Chr.): Der Zusammenbruch des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.) und die darauffolgende Völkerwanderung der barbarischen Völker leiteten den Übergang zum Mittelalter ein.
Die Antike war Wegbereiter für Griechenland, Rom, Germanien und vom Keltenreich
DIE ZWEI PRÄGENDEN SÄULEN DER ANTIKE
DAS ANTIKE GRIECHENLAND
Politik: Entstehung der weltweit ersten Demokratie in Athen.
Denken: Wiege der europäischen Philosophie durch Denker wie Sokrates, Platon und Aristoteles.
Kultur: Erfindung des Theaters, der Olympischen Spiele (ab 776 v. Chr.) und bahnbrechende wissenschaftliche Ansätze.
Datiert wird die griechische Kunst der Antike ab etwa 1050 v. Chr., aber der jüngeren Forschung wird ihr auch die vorangehene minoische und mykenische Kunst dazu gezählt. Die wichtigsten Funde an griechischer antiken Kunst sind Skulpturen aus Bronze oder Marmor, bemalte Vasen und Wandfresken.
DAS RÖMISCHE REICH
Ausdehnung: Entwicklung von einem kleinen Dorf am Tiber zu einem Weltreich, das den gesamten Mittelmeerraum beherrschte.
Architektur: Meisterleistungen wie Aquädukte, feste Steinstraßen, das Kolosseum und das Pantheon.
Recht: Das römische Rechtssystem bildet das Fundament für viele heutige europäische Gesetzbücher.
Trotz aller Fortschritte in Kunst, Wissenschaft und Politik war die Antike geprägt von massiven Ungerechtigkeiten. Die Gesellschaften basierten wirtschaftlich stark auf Sklaverei, Frauen besaßen kaum Rechte und politische Konflikte wurden in brutalen Eroberungskriegen ausgetragen.
Die römische Kunst wurde lange Zeit unter dem Aspekt ihrer Abhängigkeit von der griechischen bewertet. Fakt ist, dass wichtige Werke der griechischen Bronzegießer – die wegen des hohen Materialwertes eingeschmolzen wurden – als römische Marmorkopien überliefert worden sind. Die Kunst des Römischen Reiches hat in Malerei, Skulptur und vor allem in der Architektur auch neue Wege beschritten. Der Einsatz von Zement ermöglichte in der römischen Architektur erstmals weitgespannte Kuppeln wie etwa im Pantheon. Des Weiteren bauten die Römer, die bereits frühchristlichen Sakralbauten aus.
KÜNSTLER UND PERSÖNLICHKEITEN Antike
Sokrates, einer der bedeutensten Philosophen der Menschheitsgeschichte
Thales von Milet | Naturwissenschaftler
Augustus | erster römischer Kaiser
Julius Cäsar | der berühmteste römische Feldherr
Homer | der bedeutenste antikische Autor
Phidias
Apelles
Agatharchos
Protogenes
Zeuxis von Her…
Polygnotos
Pausia
Skopas
HAUPTWERKE Antike
Parthenon Akropolis Athen
Forum Romanum
Wagenlenker von Delphi
Zeusstatue von Olympia
Kapitolinische Wölfin
Cheops-Pyramiden
Sphinx
Tempel von Luxor
Tempel von Abusimbel
Leuchtturm von Pharos
Hängende Gärten von Babylon
Fresken in Pompeji
Laokoon Gruppe
Augustus von Primaporta
Alexander Mosaik
Büste von Nofretete
Die Beziehung zu den antiken Gottheiten Griechenlands drückte sich in Farbe aus. Je mehr Farbe, desto größer die Gunst der Götter.
STICHWORTE Antike
Fortschritte in Wissenschaft, Politik, Kultur und Kunst | Demokratie | Gewaltenteilung | Antike Architektur | Entwicklung der Schrift und Mathematik | Vasenmalerei | Skulptur | bemalte Statuen | Enkaustik | Mumien | Mumienschmuck | Pyramiden | Akropolis | Griechenland | Römisches Reich | Ägypten | Pharaonen | Kaiser | Griechische Götter | Tempel | Kunsthandwerk | Büste | Frühchristliche Mosaike | Altertum | Mittelmeerraum | Mesopotamien | Syrien | Kleinasien | Hochkulturen | Hellenismus | Griechenland | Vatikanische Museen | Totenkult Ägypten | Götterverehrung | Architektur | Hochkultur | Zivilisation war im Mittelmeerraum am weitesten entwickelt
ZITATE Antike
WEISHEIT UND LEBENSFÜHRUNG
„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ – Sokrates
„Die Absicht des Weisen ist nicht, Vergnügen zu erlangen, sondern Schmerz zu vermeiden.“ – Aristoteles
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen über die Dinge.“ – Epiktet
POLITIK UND MACHT
„Der Würfel ist gefallen.“ (Alea iacta est) – Julius Cäsar beim Überschreiten des Rubikon
„Der Staat bin ich – nicht durch Geburt, sondern durch Gesetz.“ – Cicero
„Der Sieg liebt die Vorbereitung.“ – Lateinisches Sprichwort
VERGÄNGLICHKEIT UND ZEIT
„Alles fließt.“ (Panta rhei) – Heraklit
„Nutze den Tag.“ (Carpe diem) – Horaz
ÜBER DIE KULTUR UND DAS ERBE
„Weder ein Talent ohne Wissenschaft noch eine Wissenschaft ohne Talent kann je einen vollendeten Künstler schaffen.“ | Vitruv (88 – 16 v. Chr.)
„Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.“ | Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
„Das eroberte Griechenland eroberte den wilden Sieger und brachte die Künste in das bäuerliche Latium.“ – Horaz über den Einfluss Griechenlands auf Rom
„Wir sind alle Griechen. Unsere Gesetze, unsere Literatur, unsere Religion, unsere Künste haben ihre Wurzeln in Griechenland.“ – Percy Bysshe Shelley
ÜBER DIE RÖMISCHE HERRSCHAFT
„Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden.“ – Tacitus und sein kritischer Blick auf die römische Expansion
„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“ – Sprichwort über die Größe und Dauerhaftigkeit des Reiches
Historische Hintergründe Antike
Ägyptische Kunst
Die erste der 31 Dynastien begann mit Menes, der ca. 3100 v. Chr. Ägypten vereinte. Ägyptens Dynastien teilen die Geschichte in folgende Abschnitte: Altes Reich, Mittleres Reich, Neues Reich und Spätzeit. Die Hieroglyphen entwickelten sich zu einer Bilderschrift, welche Inhalte über Bilder vermittelte.
Die ägyptische Kunst liegt vor allem in Werken der Malerei, der Reliefkunst, der Plastik sowie der Architektur. Sie fand in vielen Bereichen Anwendung, darunter im Totenkult, der Götterverehrung oder auch zu propagandistischen Zwecken. Charakteristisch ist die Darstellung im Gesichtsprofil und gleichzeitiger Frontalansicht des Oberkörpers bei Personen und Göttern. Wandmalereien oder Reliefs in Grabkammern waren nicht zur Betrachtung durch ein reales Publikum bestimmt, sondern als Aufbewahrung für den Toten, die für die Ewigkeit gerüstet sein sollten.
BIBLIOGRAPHIE Antike
Jahn/Lieb, Wörterbuch der Kunst, 13. Auflage, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2015.
Kammerlohr, Kunst im Überblick, Oldenbourg München, 2004.
E. H. Gombrich: Die Geschichte der Kunst. Phaidon, Berlin 1996.
Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 1907–1950 (37 Bände); mit der Fortsetzung von Hans Vollmer (Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, 1952–1962, 6 Bände).
LINKS Antike
Wikipedia Bildende Kunst Überblick
KIRKE – Linkportal Antike (wohl das umfassendste dt. Angebot)
LacusCurtius – zahlreiche antike Texte in engl. Übersetzung und/oder Originaltexte
Perseus Project – Quellensammlung zur Antike (englisch)
Navicula Bacchi – Materialsammlung Alte Sprachen und Antike Geschichte
ANTIKE
Kunstwerke AntikE

Kleobis und Biton | Weihgeschenk der Stadt Argos | um 580 v. Chr. entstanden | Archaik | heute im archäologischen Museum von Delphi ausgestellt | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlichte es als gemeinfrei
VIDEOS Antike
Konstantin der Große: Auf Entdeckungsreise in Europa | Doku HD | ARTE | Kaiser Konstantin veränderte die römische Welt wie kaum ein anderer Herrscher der Antike. Die Dokumentation folgt den Stationen seines Lebens – von Trier über Rom bis nach Konstantinopel – und zeigt, wie er Macht und Pracht mit der Ausbreitung des Christentums verband. Historiker und Archäologen rekonstruieren das Wirken des Kaisers, dessen Einfluss Europa bis heute prägt. Die Antike kennt wenige so bedeutende Herrscher wie ihn. Er hat die römische Welt fundamental verändert – Kaiser Konstantin, genannt der Große. Europa ist geprägt von dem Kaiser, der das Christentum im Römischen Reich etablierte. Constantius I. herrscht als Kaiser von Trier aus über den Nordwesten des Römischen Reiches. Als er auf einem Feldzug stirbt, kommt sein Sohn Konstantin an die Macht. Geschickt stabilisiert dieser das Reich, baut seine Hauptstadt weiter aus: Mächtige Kaiserthermen und ein Thronsaal zählten in der Antike zu den prächtigsten und am reichsten ausgestatteten ihrer Art. Im Jahr 312 zieht Konstantin gegen Rom. In der Nacht, bevor er die Legionen seines Rivalen Maxentius vernichtend schlägt, soll ihm in göttlicher Vision das Kreuz Christi erschienen sein. Belegt ist: Die kaiserlichen Truppen kämpften von nun an unter dem Symbol des Kreuzes. Der Kaiser lässt auch in Rom bauen, Paläste und erste christliche Kirchen, darunter die Lateranbasilika. Konstantin erweitert sein Reich im Osten, gründet an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien Konstantinopel. Imposante Bauten entstehen auch hier, etwa die Kirche „Heiligtum der Weisheit“, die heutige Hagia Sophia. Eine neue Religionsfreiheit und Kaisermutter Helena begünstigen die Ausbreitung des christlichen Glaubens. Konstantin selber lässt sich erst auf dem Sterbebett taufen, so die Legende. Entlang der Stationen seines Lebens gehen Historiker und Archäologen auf Spurensuche. Sie rekonstruieren die Welt eines Imperators, der Macht und Pracht vereinte. Dokumentarfilm von Michael Gregor (D 2026, 89 Min) | YouTube
Stil Epochen 01 – Antike – Griechenland (um 800 v. Chr. bis 100 v. Chr.) [BR 2009]
Kunstgeschichte – 2. Vorlesung – GRIECHISCHE ANTIKE (ÄGYPTEN UND MINOISCHE KUNST) | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 3. Vorlesung – DIE RÖMISCHE ANTIKE | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Kunstgeschichte – 4. Vorlesung – SPÄTANTIKE UND FRÜHCHRISTENTUM | Youtube | Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
DEFINITION Antike
Antike ist die Bezeichnung für die kulturelle Epoche des Altertums im Mittelmeerraum, die zeitlich etwa von 800 v. Chr. bis 600 n. Chr. reicht, die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands und des Hellenismus und des Römischen Reichs umfasst und die Grundlagen der modernen westliche Welt legte. Des Weiteren können auch die östlichen Hochkulturen wie Ägypten, Mesopotamien, Syrien und Kleinasien dazugezählt werden. Die antike Kunst hat sich in der jeweiligen Kulturepoche entwickelt. Grundlage für die bemerkenswerte Entwicklung der Antike war das Hinterfragen von Problemen und Phänomenen = Logos.
CHRONOLOGIE Antike
Antike begann etwa 800 vor Christus im alten Griechenland und war gekennzeichnet durch das Aufkommen der griechischen Stadtstaaten (Poleis) und Homers Epen.
Ägyptische Kunst (2.800-160 v. Chr)
Griechische Kunst (1000-500 v. Chr.) – im 5. Jahrhunder v. Chr. war die Blütezeit Athens
Klassische Antike (500-300 v. Chr.)
Hellenistische Kunst (400-30 v. Chr.)
Römische Kunst (500 v. Chr. bis 600 n. Chr.)
Ende der Antike (ca. 500–600 n. Chr.): Der Zusammenbruch des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.) und die darauffolgende Völkerwanderung der barbarischen Völker leiteten den Übergang zum Mittelalter ein.
Die Antike war Wegbereiter für Griechenland, Rom, Germanien und vom Keltenreich
DIE ZWEI PRÄGENDEN SÄULEN DER ANTIKE
DAS ANTIKE GRIECHENLAND
Politik: Entstehung der weltweit ersten Demokratie in Athen.
Denken: Wiege der europäischen Philosophie durch Denker wie Sokrates, Platon und Aristoteles.
Kultur: Erfindung des Theaters, der Olympischen Spiele (ab 776 v. Chr.) und bahnbrechende wissenschaftliche Ansätze.
Datiert wird die griechische Kunst der Antike ab etwa 1050 v. Chr., aber der jüngeren Forschung wird ihr auch die vorangehene minoische und mykenische Kunst dazu gezählt. Die wichtigsten Funde an griechischer antiken Kunst sind Skulpturen aus Bronze oder Marmor, bemalte Vasen und Wandfresken.
DAS RÖMISCHE REICH
Ausdehnung: Entwicklung von einem kleinen Dorf am Tiber zu einem Weltreich, das den gesamten Mittelmeerraum beherrschte.
Architektur: Meisterleistungen wie Aquädukte, feste Steinstraßen, das Kolosseum und das Pantheon.
Recht: Das römische Rechtssystem bildet das Fundament für viele heutige europäische Gesetzbücher.
Trotz aller Fortschritte in Kunst, Wissenschaft und Politik war die Antike geprägt von massiven Ungerechtigkeiten. Die Gesellschaften basierten wirtschaftlich stark auf Sklaverei, Frauen besaßen kaum Rechte und politische Konflikte wurden in brutalen Eroberungskriegen ausgetragen.
Die römische Kunst wurde lange Zeit unter dem Aspekt ihrer Abhängigkeit von der griechischen bewertet. Fakt ist, dass wichtige Werke der griechischen Bronzegießer – die wegen des hohen Materialwertes eingeschmolzen wurden – als römische Marmorkopien überliefert worden sind. Die Kunst des Römischen Reiches hat in Malerei, Skulptur und vor allem in der Architektur auch neue Wege beschritten. Der Einsatz von Zement ermöglichte in der römischen Architektur erstmals weitgespannte Kuppeln wie etwa im Pantheon. Des Weiteren bauten die Römer, die bereits frühchristlichen Sakralbauten aus.
KÜNSTLER UND PERSÖNLICHKEITEN Antike
Sokrates, einer der bedeutensten Philosophen der Menschheitsgeschichte
Thales von Milet | Naturwissenschaftler
Augustus | erster römischer Kaiser
Julius Cäsar | der berühmteste römische Feldherr
Homer | der bedeutenste antikische Autor
Phidias
Apelles
Agatharchos
Protogenes
Zeuxis von Her…
Polygnotos
Pausia
Skopas
HAUPTWERKE Antike
Parthenon Akropolis Athen
Forum Romanum
Wagenlenker von Delphi
Zeusstatue von Olympia
Kapitolinische Wölfin
Cheops-Pyramiden
Sphinx
Tempel von Luxor
Tempel von Abusimbel
Leuchtturm von Pharos
Hängende Gärten von Babylon
Fresken in Pompeji
Laokoon Gruppe
Augustus von Primaporta
Alexander Mosaik
Büste von Nofretete
Die Beziehung zu den antiken Gottheiten Griechenlands drückte sich in Farbe aus. Je mehr Farbe, desto größer die Gunst der Götter.
STICHWORTE Antike
Fortschritte in Wissenschaft, Politik, Kultur und Kunst | Demokratie | Gewaltenteilung | Antike Architektur | Entwicklung der Schrift und Mathematik | Vasenmalerei | Skulptur | bemalte Statuen | Enkaustik | Mumien | Mumienschmuck | Pyramiden | Akropolis | Griechenland | Römisches Reich | Ägypten | Pharaonen | Kaiser | Griechische Götter | Tempel | Kunsthandwerk | Büste | Frühchristliche Mosaike | Altertum | Mittelmeerraum | Mesopotamien | Syrien | Kleinasien | Hochkulturen | Hellenismus | Griechenland | Vatikanische Museen | Totenkult Ägypten | Götterverehrung | Architektur | Hochkultur | Zivilisation war im Mittelmeerraum am weitesten entwickelt
ZITATE Antike
WEISHEIT UND LEBENSFÜHRUNG
„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ – Sokrates
„Die Absicht des Weisen ist nicht, Vergnügen zu erlangen, sondern Schmerz zu vermeiden.“ – Aristoteles
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen über die Dinge.“ – Epiktet
POLITIK UND MACHT
„Der Würfel ist gefallen.“ (Alea iacta est) – Julius Cäsar beim Überschreiten des Rubikon
„Der Staat bin ich – nicht durch Geburt, sondern durch Gesetz.“ – Cicero
„Der Sieg liebt die Vorbereitung.“ – Lateinisches Sprichwort
VERGÄNGLICHKEIT UND ZEIT
„Alles fließt.“ (Panta rhei) – Heraklit
„Nutze den Tag.“ (Carpe diem) – Horaz
ÜBER DIE KULTUR UND DAS ERBE
„Weder ein Talent ohne Wissenschaft noch eine Wissenschaft ohne Talent kann je einen vollendeten Künstler schaffen.“ | Vitruv (88 – 16 v. Chr.)
„Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.“ | Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
„Das eroberte Griechenland eroberte den wilden Sieger und brachte die Künste in das bäuerliche Latium.“ – Horaz über den Einfluss Griechenlands auf Rom
„Wir sind alle Griechen. Unsere Gesetze, unsere Literatur, unsere Religion, unsere Künste haben ihre Wurzeln in Griechenland.“ – Percy Bysshe Shelley
ÜBER DIE RÖMISCHE HERRSCHAFT
„Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden.“ – Tacitus und sein kritischer Blick auf die römische Expansion
„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“ – Sprichwort über die Größe und Dauerhaftigkeit des Reiches
Historische Hintergründe Antike
Ägyptische Kunst
Die erste der 31 Dynastien begann mit Menes, der ca. 3100 v. Chr. Ägypten vereinte. Ägyptens Dynastien teilen die Geschichte in folgende Abschnitte: Altes Reich, Mittleres Reich, Neues Reich und Spätzeit. Die Hieroglyphen entwickelten sich zu einer Bilderschrift, welche Inhalte über Bilder vermittelte.
Die ägyptische Kunst liegt vor allem in Werken der Malerei, der Reliefkunst, der Plastik sowie der Architektur. Sie fand in vielen Bereichen Anwendung, darunter im Totenkult, der Götterverehrung oder auch zu propagandistischen Zwecken. Charakteristisch ist die Darstellung im Gesichtsprofil und gleichzeitiger Frontalansicht des Oberkörpers bei Personen und Göttern. Wandmalereien oder Reliefs in Grabkammern waren nicht zur Betrachtung durch ein reales Publikum bestimmt, sondern als Aufbewahrung für den Toten, die für die Ewigkeit gerüstet sein sollten.
BIBLIOGRAPHIE Antike
Jahn/Lieb, Wörterbuch der Kunst, 13. Auflage, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2015.
Kammerlohr, Kunst im Überblick, Oldenbourg München, 2004.
E. H. Gombrich: Die Geschichte der Kunst. Phaidon, Berlin 1996.
Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 1907–1950 (37 Bände); mit der Fortsetzung von Hans Vollmer (Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, 1952–1962, 6 Bände).
LINKS Antike
Wikipedia Bildende Kunst Überblick
KIRKE – Linkportal Antike (wohl das umfassendste dt. Angebot)
LacusCurtius – zahlreiche antike Texte in engl. Übersetzung und/oder Originaltexte
Perseus Project – Quellensammlung zur Antike (englisch)
Navicula Bacchi – Materialsammlung Alte Sprachen und Antike Geschichte