SWG Kunstlexikon
DER KUSS
KUNSTWERKE DER KUSS

Der Kuss, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Peter Königs Arbeiten zeichnen sich oft durch eine intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Anatomie und technoiden Elementen aus. In Bezug auf „Der Kuss“ – Martyrium und das eng verwandte Werk „Kussmaschine“ (1999) lässt sich die Bedeutung wie folgt zusammenfassen:
Verschmelzung von Mensch und Mechanik: König’s Werke thematisieren häufig die Schnittstelle zwischen organischen Körpern und künstlichen Apparaturen. Der Kuss wird hier nicht nur als rein emotionale Geste, sondern als komplexer, fast mechanischer Vorgang oder als Teil einer „Maschinerie“ dargestellt.
Anatomische Präzision: Durch seine langjährige Tätigkeit als Dozent für künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg weisen seine Werke eine extreme Detailgenauigkeit auf. „Der Kuss“ abstrahiert die romantische Vorstellung hin zu einer kühlen, surrealen Untersuchung von Form und Struktur.
Monumentalität: Mit Maßen von 200 cm x 160 cm verleiht Peter König der eigentlich intimen Geste eine monumentale, fast erdrückende Präsenz, die den Betrachter zur Analyse der physischen Realität des Vorgangs zwingt. „Der Kuss“ (1998) von Peter König wird in der Fachwelt vor allem unter handwerklichen, anatomischen und konzeptionellen Gesichtspunkten als sehr bedeutend eingeschätzt.
Hier sind die zentralen Kriterien für die Bewertung:
Handwerkliche Meisterschaft
König gilt als einer der technisch versiertesten Zeichner der Gegenwart.
Technik: Die großformatige Ausführung der Werke in Bleistift auf Papier erfordert eine enorme Disziplin und Präzision. Seine Fähigkeit, Texturen und plastische Formen allein durch Graustufen darzustellen, wird dabei oft hervorgehoben.
Anatomische Fundierung
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die wissenschaftliche Tiefe.
König lehrte jahrzehntelang künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 2024 sogar in diesem Bereich.
In „Der Kuss“ zeigt sich diese Expertise in der exakten Darstellung der Muskulatur und der physischen Spannung, was dem Werk eine über die bloße Abbildung hinausgehende, fast sezierende Qualität verleiht.
Konzeptionelle Eigenständigkeit
Peter König unterwirft sich nicht dem Zeitgeist einer „Inhaltsleere“. Er verbindet klassische anatomische Studien mit surrealistischen und technoiden Elementen, was seinen Werken eine einzigartige ästhetische Handschrift verleiht. Er transformiert das traditionelle Motiv des Kusses in eine monumentale, fast kühle Untersuchung der menschlichen Existenz.
Die analytische Auseinandersetzung mit Anatomie und Mechanik macht es konzeptuell einzigartig.

Moritz Götze | Der Kuss nach Philipp-Otto Runge | Emaille | 2015 | 3-teilig | 170 cm x 270 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Peter König | Der Kuss | 1998 | Bleistift auf Papier | 200 cm x 300 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Terence Carr | Der Kuss | 2019 | Aluminium | Auflage 7 + 1 e.a. | 75 cm x 30 cm x 33 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Der Kuss | Helmut Goettl | Brennende Kathedrale | 1994 | Zeichnung | 99 cm x 69 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Peter König | Kussmaschine | 1999 | Bleistift auf Papier 200 cm x 325 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner
VIDEO DER KUSS
Klimt und „Der Kuss“ | Doku HD Reupload | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur | Gustav Klimt (1862-1918) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des Wiener Symbolismus. Weltweite Berühmtheit erlangte er für seine meisterhaften Kompositionen, in denen Gold eine zentrale Rolle spielt. Zur damaligen Zeit riefen seine erotisch geprägten Werke – wie etwa „Der Kuss“ -, in denen sich Leben und Tod verflechten, sowohl Bewunderung als auch Kontroversen hervor. „Der Kuss“ von Gustav Klimt gehört zu den bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Gemälden weltweit. Das um 1908 in Wien entstandene Bild eines anonymen, sich küssenden Paares fasziniert durch seine geheimnisvolle Atmosphäre, Sinnlichkeit und überraschende Details. Wer das Gemälde genauer verstehen will, versetzt sich am besten zurück ins Wien der Jahrhundertwende: Klimt kämpfte damals insbesondere für die Aufhebung der hierarchischen Grenzen zwischen Kunst und Kunstgewerbe und strebte ein Gesamtkunstwerk an, das Malerei, Architektur und Musik vereinte. „Der Kuss“ gilt als Höhepunkt von Klimts „goldener Phase“. Der Künstler wuchs als Sohn eines Goldschmieds auf und ließ seiner Liebe zur Ornamentik und zum Blattgold freien Lauf. Klimt überzog das lebensgroße Gemälde mit feinem Goldstaub, der die schillernden Farben, die überwältigende Schönheit und die symbolische Tiefe des Bildes noch verstärkt. „Der Kuss“ erregte bei seiner ersten öffentlichen Präsentation viel Aufmerksamkeit und wurde sofort vom kaiserlich-königlichen Ministerium für Kultus und Unterricht erworben, das es zu einem Werk von nationalem Interesse erklärte. Das Bild zeigt ein Paar, das sich, in ein goldenes Tuch oder einen Mantel gehüllt, innig umarmt und küsst. Bis heute gilt es als ultimatives Symbol für ewige Liebe. Revolutionär war es damals, weil Klimt das darzustellen wagte, was laut gesellschaftlicher Tradition im Verborgenen bleiben sollte: Berührungen, Umarmungen, Küsse und Erotik. Dokumentation von Ali Ray (GB 2023, 50 Min) | YouTube
Gustav Klimt | Der Kuss | 1908, vollendet 1909 | Belvedere Museum Wien | Das Belvedere digital erleben Begleiten Sie uns regelmäßig ab 15.00 Uhr via Stream bei einer Führung durch das Obere Belvedere. Damit unsere Schausammlung im Oberen Belvedere für Sie erlebbar bleibt, kommen wir über die digitalen Kommunikationskanäle zu Ihnen nach Hause, mit Ausstellungsführungen via Stream und Einblicken hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Weitere Informationen zu diesem Werk finden Sie in unserer Online Sammlung | YouTube
Der Kuss | Skulptur von Auguste Rodin außerhalb des Musée de l’Orangerie in der Jardin des Tuileries in Paris | Technische Universität Berlin | YouTube
DEFINITION DER KUSS
Der Kuss symbolisiert das freundschaftliche, innige, zärtliche, sanfte, verbindende und leidenschaftliche Verhältnis zweier Menschen. Er kann in seiner Ausdrucksweise aber auch andeutend, nachdenklich, zerstörerisch, fordernd oder geraubt sein und damit tiefgründiges ausdrücken und vielfältige Reaktionen auslösen. Bis heute gilt der Kuss als ultimatives Symbol für ewige Liebe.
KÜNSTLER DER KUSS
Gustav Klimt
Edvard Munch
Auguste Rodin
HAUPTWERKE DER KUSS
Der Kuss von Auguste Rodin
Der Kuss von Gustav Klimt
Vampir von Edvard Munch wurde in zwölf verschiedenen Varianten ausgeführt
ZITATE DER KUSS
„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.“ | Mark Twain
„Der Kuss ist ein liebenswerter Trick der Natur, ein Gespräch zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig werden.“ | Ingrid Bergmann
„Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuss.“ | Jean Paul
LINKS DER KUSS
DER KUSS
KUNSTWERKE DER KUSS

Der Kuss, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Peter Königs Arbeiten zeichnen sich oft durch eine intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Anatomie und technoiden Elementen aus. In Bezug auf „Der Kuss“ – Martyrium und das eng verwandte Werk „Kussmaschine“ (1999) lässt sich die Bedeutung wie folgt zusammenfassen:
Verschmelzung von Mensch und Mechanik: König’s Werke thematisieren häufig die Schnittstelle zwischen organischen Körpern und künstlichen Apparaturen. Der Kuss wird hier nicht nur als rein emotionale Geste, sondern als komplexer, fast mechanischer Vorgang oder als Teil einer „Maschinerie“ dargestellt.
Anatomische Präzision: Durch seine langjährige Tätigkeit als Dozent für künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg weisen seine Werke eine extreme Detailgenauigkeit auf. „Der Kuss“ abstrahiert die romantische Vorstellung hin zu einer kühlen, surrealen Untersuchung von Form und Struktur.
Monumentalität: Mit Maßen von 200 cm x 160 cm verleiht Peter König der eigentlich intimen Geste eine monumentale, fast erdrückende Präsenz, die den Betrachter zur Analyse der physischen Realität des Vorgangs zwingt. „Der Kuss“ (1998) von Peter König wird in der Fachwelt vor allem unter handwerklichen, anatomischen und konzeptionellen Gesichtspunkten als sehr bedeutend eingeschätzt.
Hier sind die zentralen Kriterien für die Bewertung:
Handwerkliche Meisterschaft
König gilt als einer der technisch versiertesten Zeichner der Gegenwart.
Technik: Die großformatige Ausführung der Werke in Bleistift auf Papier erfordert eine enorme Disziplin und Präzision. Seine Fähigkeit, Texturen und plastische Formen allein durch Graustufen darzustellen, wird dabei oft hervorgehoben.
Anatomische Fundierung
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die wissenschaftliche Tiefe.
König lehrte jahrzehntelang künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 2024 sogar in diesem Bereich.
In „Der Kuss“ zeigt sich diese Expertise in der exakten Darstellung der Muskulatur und der physischen Spannung, was dem Werk eine über die bloße Abbildung hinausgehende, fast sezierende Qualität verleiht.
Konzeptionelle Eigenständigkeit
Peter König unterwirft sich nicht dem Zeitgeist einer „Inhaltsleere“. Er verbindet klassische anatomische Studien mit surrealistischen und technoiden Elementen, was seinen Werken eine einzigartige ästhetische Handschrift verleiht. Er transformiert das traditionelle Motiv des Kusses in eine monumentale, fast kühle Untersuchung der menschlichen Existenz.
Die analytische Auseinandersetzung mit Anatomie und Mechanik macht es konzeptuell einzigartig.

Moritz Götze | Der Kuss nach Philipp-Otto Runge | Emaille | 2015 | 3-teilig | 170 cm x 270 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Peter König | Der Kuss | 1998 | Bleistift auf Papier | 200 cm x 300 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Terence Carr | Der Kuss | 2019 | Aluminium | Auflage 7 + 1 e.a. | 75 cm x 30 cm x 33 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Der Kuss | Helmut Goettl | Brennende Kathedrale | 1994 | Zeichnung | 99 cm x 69 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Peter König | Kussmaschine | 1999 | Bleistift auf Papier 200 cm x 325 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner
VIDEO DER KUSS
Klimt und „Der Kuss“ | Doku HD Reupload | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur | Gustav Klimt (1862-1918) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des Wiener Symbolismus. Weltweite Berühmtheit erlangte er für seine meisterhaften Kompositionen, in denen Gold eine zentrale Rolle spielt. Zur damaligen Zeit riefen seine erotisch geprägten Werke – wie etwa „Der Kuss“ -, in denen sich Leben und Tod verflechten, sowohl Bewunderung als auch Kontroversen hervor. „Der Kuss“ von Gustav Klimt gehört zu den bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Gemälden weltweit. Das um 1908 in Wien entstandene Bild eines anonymen, sich küssenden Paares fasziniert durch seine geheimnisvolle Atmosphäre, Sinnlichkeit und überraschende Details. Wer das Gemälde genauer verstehen will, versetzt sich am besten zurück ins Wien der Jahrhundertwende: Klimt kämpfte damals insbesondere für die Aufhebung der hierarchischen Grenzen zwischen Kunst und Kunstgewerbe und strebte ein Gesamtkunstwerk an, das Malerei, Architektur und Musik vereinte. „Der Kuss“ gilt als Höhepunkt von Klimts „goldener Phase“. Der Künstler wuchs als Sohn eines Goldschmieds auf und ließ seiner Liebe zur Ornamentik und zum Blattgold freien Lauf. Klimt überzog das lebensgroße Gemälde mit feinem Goldstaub, der die schillernden Farben, die überwältigende Schönheit und die symbolische Tiefe des Bildes noch verstärkt. „Der Kuss“ erregte bei seiner ersten öffentlichen Präsentation viel Aufmerksamkeit und wurde sofort vom kaiserlich-königlichen Ministerium für Kultus und Unterricht erworben, das es zu einem Werk von nationalem Interesse erklärte. Das Bild zeigt ein Paar, das sich, in ein goldenes Tuch oder einen Mantel gehüllt, innig umarmt und küsst. Bis heute gilt es als ultimatives Symbol für ewige Liebe. Revolutionär war es damals, weil Klimt das darzustellen wagte, was laut gesellschaftlicher Tradition im Verborgenen bleiben sollte: Berührungen, Umarmungen, Küsse und Erotik. Dokumentation von Ali Ray (GB 2023, 50 Min) | YouTube
Gustav Klimt | Der Kuss | 1908, vollendet 1909 | Belvedere Museum Wien | Das Belvedere digital erleben Begleiten Sie uns regelmäßig ab 15.00 Uhr via Stream bei einer Führung durch das Obere Belvedere. Damit unsere Schausammlung im Oberen Belvedere für Sie erlebbar bleibt, kommen wir über die digitalen Kommunikationskanäle zu Ihnen nach Hause, mit Ausstellungsführungen via Stream und Einblicken hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Weitere Informationen zu diesem Werk finden Sie in unserer Online Sammlung | YouTube
Der Kuss | Skulptur von Auguste Rodin außerhalb des Musée de l’Orangerie in der Jardin des Tuileries in Paris | Technische Universität Berlin | YouTube
DEFINITION DER KUSS
Der Kuss symbolisiert das freundschaftliche, innige, zärtliche, sanfte, verbindende und leidenschaftliche Verhältnis zweier Menschen. Er kann in seiner Ausdrucksweise aber auch andeutend, nachdenklich, zerstörerisch, fordernd oder geraubt sein und damit tiefgründiges ausdrücken und vielfältige Reaktionen auslösen. Bis heute gilt der Kuss als ultimatives Symbol für ewige Liebe.
KÜNSTLER DER KUSS
Gustav Klimt
Edvard Munch
Auguste Rodin
HAUPTWERKE DER KUSS
Der Kuss von Auguste Rodin
Der Kuss von Gustav Klimt
Vampir von Edvard Munch wurde in zwölf verschiedenen Varianten ausgeführt
ZITATE DER KUSS
„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.“ | Mark Twain
„Der Kuss ist ein liebenswerter Trick der Natur, ein Gespräch zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig werden.“ | Ingrid Bergmann
„Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuss.“ | Jean Paul
LINKS DER KUSS
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KUNSTWERKE DER KUSS

Der Kuss, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Peter Königs Arbeiten zeichnen sich oft durch eine intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Anatomie und technoiden Elementen aus. In Bezug auf „Der Kuss“ – Martyrium und das eng verwandte Werk „Kussmaschine“ (1999) lässt sich die Bedeutung wie folgt zusammenfassen:
Verschmelzung von Mensch und Mechanik: König’s Werke thematisieren häufig die Schnittstelle zwischen organischen Körpern und künstlichen Apparaturen. Der Kuss wird hier nicht nur als rein emotionale Geste, sondern als komplexer, fast mechanischer Vorgang oder als Teil einer „Maschinerie“ dargestellt.
Anatomische Präzision: Durch seine langjährige Tätigkeit als Dozent für künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg weisen seine Werke eine extreme Detailgenauigkeit auf. „Der Kuss“ abstrahiert die romantische Vorstellung hin zu einer kühlen, surrealen Untersuchung von Form und Struktur.
Monumentalität: Mit Maßen von 200 cm x 160 cm verleiht Peter König der eigentlich intimen Geste eine monumentale, fast erdrückende Präsenz, die den Betrachter zur Analyse der physischen Realität des Vorgangs zwingt. „Der Kuss“ (1998) von Peter König wird in der Fachwelt vor allem unter handwerklichen, anatomischen und konzeptionellen Gesichtspunkten als sehr bedeutend eingeschätzt.
Hier sind die zentralen Kriterien für die Bewertung:
Handwerkliche Meisterschaft
König gilt als einer der technisch versiertesten Zeichner der Gegenwart.
Technik: Die großformatige Ausführung der Werke in Bleistift auf Papier erfordert eine enorme Disziplin und Präzision. Seine Fähigkeit, Texturen und plastische Formen allein durch Graustufen darzustellen, wird dabei oft hervorgehoben.
Anatomische Fundierung
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die wissenschaftliche Tiefe.
König lehrte jahrzehntelang künstlerische Anatomie an der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 2024 sogar in diesem Bereich.
In „Der Kuss“ zeigt sich diese Expertise in der exakten Darstellung der Muskulatur und der physischen Spannung, was dem Werk eine über die bloße Abbildung hinausgehende, fast sezierende Qualität verleiht.
Konzeptionelle Eigenständigkeit
Peter König unterwirft sich nicht dem Zeitgeist einer „Inhaltsleere“. Er verbindet klassische anatomische Studien mit surrealistischen und technoiden Elementen, was seinen Werken eine einzigartige ästhetische Handschrift verleiht. Er transformiert das traditionelle Motiv des Kusses in eine monumentale, fast kühle Untersuchung der menschlichen Existenz.
Die analytische Auseinandersetzung mit Anatomie und Mechanik macht es konzeptuell einzigartig.

Moritz Götze | Der Kuss nach Philipp-Otto Runge | Emaille | 2015 | 3-teilig | 170 cm x 270 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Peter König | Der Kuss | 1998 | Bleistift auf Papier | 200 cm x 300 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner

Terence Carr | Der Kuss | 2019 | Aluminium | Auflage 7 + 1 e.a. | 75 cm x 30 cm x 33 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Der Kuss | Helmut Goettl | Brennende Kathedrale | 1994 | Zeichnung | 99 cm x 69 cm | Preis auf Anfrage | SüdWestGalerie

Peter König | Kussmaschine | 1999 | Bleistift auf Papier 200 cm x 325 cm | Preis auf Anfrage | Galerie Cyprian Brenner
VIDEO DER KUSS
Klimt und „Der Kuss“ | Doku HD Reupload | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur | Gustav Klimt (1862-1918) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des Wiener Symbolismus. Weltweite Berühmtheit erlangte er für seine meisterhaften Kompositionen, in denen Gold eine zentrale Rolle spielt. Zur damaligen Zeit riefen seine erotisch geprägten Werke – wie etwa „Der Kuss“ -, in denen sich Leben und Tod verflechten, sowohl Bewunderung als auch Kontroversen hervor. „Der Kuss“ von Gustav Klimt gehört zu den bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Gemälden weltweit. Das um 1908 in Wien entstandene Bild eines anonymen, sich küssenden Paares fasziniert durch seine geheimnisvolle Atmosphäre, Sinnlichkeit und überraschende Details. Wer das Gemälde genauer verstehen will, versetzt sich am besten zurück ins Wien der Jahrhundertwende: Klimt kämpfte damals insbesondere für die Aufhebung der hierarchischen Grenzen zwischen Kunst und Kunstgewerbe und strebte ein Gesamtkunstwerk an, das Malerei, Architektur und Musik vereinte. „Der Kuss“ gilt als Höhepunkt von Klimts „goldener Phase“. Der Künstler wuchs als Sohn eines Goldschmieds auf und ließ seiner Liebe zur Ornamentik und zum Blattgold freien Lauf. Klimt überzog das lebensgroße Gemälde mit feinem Goldstaub, der die schillernden Farben, die überwältigende Schönheit und die symbolische Tiefe des Bildes noch verstärkt. „Der Kuss“ erregte bei seiner ersten öffentlichen Präsentation viel Aufmerksamkeit und wurde sofort vom kaiserlich-königlichen Ministerium für Kultus und Unterricht erworben, das es zu einem Werk von nationalem Interesse erklärte. Das Bild zeigt ein Paar, das sich, in ein goldenes Tuch oder einen Mantel gehüllt, innig umarmt und küsst. Bis heute gilt es als ultimatives Symbol für ewige Liebe. Revolutionär war es damals, weil Klimt das darzustellen wagte, was laut gesellschaftlicher Tradition im Verborgenen bleiben sollte: Berührungen, Umarmungen, Küsse und Erotik. Dokumentation von Ali Ray (GB 2023, 50 Min) | YouTube
Gustav Klimt | Der Kuss | 1908, vollendet 1909 | Belvedere Museum Wien | Das Belvedere digital erleben Begleiten Sie uns regelmäßig ab 15.00 Uhr via Stream bei einer Führung durch das Obere Belvedere. Damit unsere Schausammlung im Oberen Belvedere für Sie erlebbar bleibt, kommen wir über die digitalen Kommunikationskanäle zu Ihnen nach Hause, mit Ausstellungsführungen via Stream und Einblicken hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Weitere Informationen zu diesem Werk finden Sie in unserer Online Sammlung | YouTube
Der Kuss | Skulptur von Auguste Rodin außerhalb des Musée de l’Orangerie in der Jardin des Tuileries in Paris | Technische Universität Berlin | YouTube
DEFINITION DER KUSS
Der Kuss symbolisiert das freundschaftliche, innige, zärtliche, sanfte, verbindende und leidenschaftliche Verhältnis zweier Menschen. Er kann in seiner Ausdrucksweise aber auch andeutend, nachdenklich, zerstörerisch, fordernd oder geraubt sein und damit tiefgründiges ausdrücken und vielfältige Reaktionen auslösen. Bis heute gilt der Kuss als ultimatives Symbol für ewige Liebe.
KÜNSTLER DER KUSS
Gustav Klimt
Edvard Munch
Auguste Rodin
HAUPTWERKE DER KUSS
Der Kuss von Auguste Rodin
Der Kuss von Gustav Klimt
Vampir von Edvard Munch wurde in zwölf verschiedenen Varianten ausgeführt
ZITATE DER KUSS
„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.“ | Mark Twain
„Der Kuss ist ein liebenswerter Trick der Natur, ein Gespräch zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig werden.“ | Ingrid Bergmann
„Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuss.“ | Jean Paul