SWG Kunstlexikon
MYTHOLOGISCHE MALEREI
KUNSTWERKE MYTHOLOGISCHE MALEREI

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Sweet Home (nach Botticelli), 2016, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Die Geburt der Venus | ca. 1485 – 1486 | Tempera auf Leinwand | 172,5 cm x 278,5 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ohne Titel, 2011, Pastell auf Papier, 150 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Romeo and Juliet, 2016, Öl auf Holz, 80 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Robert Matthes, under the surface, 2022, Acryl auf Nessel, 150 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Brautwerbung, 1999, Öl auf Leinwand, 160 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Schön, 2018, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Der Frühling | La Primavera | um 1478 – 1482 | Gemälde | Tempera | 203 cm x 314 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ubu Roi als Magier, 1990, Öl auf Leinwand, 160 cm x 195 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Miriam Vlaming, Der Feuerbringer, 2018, Eitempera auf Leinwand, 170 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Aufbruch und Neues, 2007, 2008 cm x 160 cm, Bleistift auf Papier, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Kaviar Ausflug, 2019, Öl auf Holz, 70 cm x 90 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Gesten, 2006, Öl auf Leinwand, 188 cm x 188 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Amor und Psyche, 2013, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Notre Dame (Marseille), 2003, Öl auf Leinwand, 190 cm x 190 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Erfindung der Malerei nach W.E. Daege, 2008, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Abschied und Trauer, 2006, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die mythologische Malerei ist eine bedeutende Gattung der Historienmalerei, die Szenen aus antiken Mythen, Legenden oder Fabeln darstellt. Sie dient oft als allegorisches Ausdrucksmittel für universelle Themen wie Macht, Liebe, Schönheit oder den Tod.
MERKMALE UND THEMEN MYTHOLOGISCHE MALEREI
Götter und Helden: Im Zentrum stehen meist Figuren der griechischen und römischen Mythologie (z. B. Zeus, Venus, Apollo) sowie heroische Taten.
Allegorie: Mythologische Szenen werden oft genutzt, um abstrakte Begriffe oder Tugenden bildhaft darzustellen.
Wandel der Stile: Während die Renaissance (z. B. Botticelli) ideale Schönheit betonte, nutzte der Barock dramatische Beleuchtung für mythologische Dramen. Moderne Künstler wie Picasso oder Dalí interpretierten Mythen in zeitgenössischen Kontexten neu.
CHRONOLOGIE MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die Chronologie der mythologischen Malerei spiegelt die wechselnde Bedeutung antiker Erzählungen in der westlichen Kultur wider – von religiöser Verehrung über politische Allegorie bis hin zu psychologischen Deutungen.
Antike (ca. 8. Jh. v. Chr. – 4. Jh. n. Chr.)
In der griechischen und römischen Kunst waren Mythen das zentrale Thema.
Griechenland: Mythologische Szenen dominierten die Vasenmalerei (z. B. Taten des Herakles im geometrischen und klassischen Stil).
Rom: Wandmalereien (z. B. in Pompeji) zeigten Götter und Heroen als Teil der häuslichen Dekoration und religiösen Identität.
Mittelalter & Byzanz (ca. 5. Jh. – 14. Jh.)
Mit der Christianisierung trat die Mythologie in den Hintergrund.
Byzanz: Mythologische Motive blieben vereinzelt in Manuskripten oder als profane Dekoration erhalten, oft jedoch christlich umgedeutet.
Abendland: Mythen wurden primär als moralisierende Allegorien (z. B. in illustrierten Manuskripten des Ovid) genutzt, die Malerei war jedoch fast rein sakral geprägt.
Renaissance (ca. 1420 – 1600)
Die Wiedergeburt der Antike machte die Mythologie zum gleichwertigen Partner der christlichen Malerei.
Frührenaissance: Sandro Botticellis Die Geburt der Venus (ca. 1485) markiert die Rückkehr des großformatigen mythologischen Akts.
Hochrenaissance & Manierismus: Künstler wie Tizian oder Michelangelo nutzten Mythen, um menschliche Emotionen und körperliche Perfektion darzustellen.
Barock & Rokoko (ca. 1600 – 1770)
Die Mythologie diente nun der prunkvollen Selbstdarstellung von Herrschern.
Barock: Peter Paul Rubens schuf dynamische, fleischliche Mythenwelten. Herrscher ließen sich oft als Götter (z. B. „Sonnenkönig“ Louis XIV als Apollo) porträtieren.
Rokoko: Die Themen wurden verspielter und erotischer (z. B. François Boucher), oft konzentriert auf Liebesgeschichten der Götter.
Klassizismus & Romantik (ca. 1750 – 1850)
Klassizismus: Eine Rückbesinnung auf strenge antike Formen und heroische Tugenden (z. B. Jacques-Louis David).
Romantik: Mythen wurden als Ausdruck dunkler Sehnsüchte oder nationaler Identität interpretiert.
Moderne & Gegenwart (ab 1900)
Künstler lösen sich von der realistischen Darstellung und nutzen Mythen als Symbole für das Unterbewusste.
Surrealismus: Salvador Dalí verknüpfte Mythen mit der Psychoanalyse.
Gegenwart: Zeitgenössische Positionen hinterfragen Mythen oft kritisch, etwa aus feministischer Sicht, wie in der bis Februar 2026 laufenden Ausstellung „Magische Frauen“ in der Draiflessen Collection.
WEGBEREITER MYTHOLOGISCHE MALEREI
Als Wegbereiter der mythologischen Malerei gelten Künstler, welche die antiken Erzählungen aus ihrer rein dekorativen oder religiös-moralisierenden Rolle befreiten und sie als eigenständiges, humanistisches Thema etablierten.
Die Pioniere der Renaissance
Nach dem Mittelalter, in dem Mythen fast nur als christliche Allegorien existierten, markieren diese Künstler den entscheidenden Wendepunkt:
Sandro Botticelli (1445–1510): Er gilt als der eigentliche Erfinder der großformatigen mythologischen Malerei. Mit Werken wie Die Geburt der Venus (ca. 1485) brachte er die antike Götterwelt zurück in das Zentrum der Kunst, ohne sie zwangsläufig christlich umzudeuten.
Giotto di Bondone (1267–1337): Als „Vater der europäischen Malerei“ schuf er die handwerkliche und räumliche Grundlage für die Renaissance, indem er Figuren erstmals Tiefe und menschliche Emotionen verlieh – eine Voraussetzung für die lebendige Darstellung von Mythen.
Masaccio (1401–1428): Er revolutionierte die Zentralperspektive und Lichtführung, was es späteren Künstlern ermöglichte, mythologische Szenen in einer realistischen, „begreifbaren“ Welt darzustellen.
Wegbereiter späterer Epochen
Jede Epoche hatte ihre eigenen Innovatoren, welche die Gattung transformierten:
Peter Paul Rubens & Caravaggio: Diese machten mythologische Szenen durch dramatische Licht-Schatten-Effekte und physische Wucht erlebbar. Rubens gilt als Meister darin, die Mythen als dynamische, fleischliche Dramen zu inszenieren.
Antonio del Pollaiolo: Ein Wegbereiter in der Anatomie, der die heroische Nacktheit und Kraft (z. B. in Darstellungen des Herkules) prägte.
Giorgio de Chirico: Als Begründer der Pittura Metafisica (Metaphysische Malerei) wurde er ab 1911 zum Wegbereiter für den Surrealismus, indem er antike Statuen und Mythen in traumartige, moderne Stadtlandschaften versetzte.
ZEITGENÖSSISCHE KÜNSTLER DER MYTHOLOGISCHEN MALEREI
Sara Anstis: Die 1991 geborene Künstlerin konstruiert in ihren Pastell- und Ölarbeiten immersive Welten, die tief in der Folklore und Traumlogik verwurzelt sind.
Veronica Barker-Barzel: Ihre Arbeiten basieren auf der „Chimärischen Kartographie“, inspiriert von hybriden Wesen der griechischen Mythologie.
Moritz Götze (1964 in Halle Saale geboren) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des „German Pop“. In seiner mythologischen Malerei verknüpft er klassische Themen der Antike mit einer modernen, oft ironischen Bildsprache, die stark von Pop Art, Comics und mittelalterlicher Buchmalerei beeinflusst ist.
Max Kaminski (1938–2019) nutzte mythologische und biblische Themen als zentrale Ausdrucksmittel für menschliche Grunderfahrungen wie Flucht, Zerstörung und Leidenschaft. Seine Malerei ist geprägt von einer theatralischen Dramatik und einer starken farblichen Verdichtung.
Peter König (*1953) ist ein renommierter Maler und Zeichner, dessen Werk stark von anatomischen, anthropomorph-mechanischen und mythologischen Themen geprägt ist.
Robert Matthes (*1982 in Rudolstadt) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, dessen Malerei häufig mythologische und kulturhistorische Motive mit modernen, oft konsumkritischen oder absurden Elementen verknüpft.
Nicola Verlato: Gilt als einer der prominentesten Vertreter einer „zeitgenössischen Mythologie“. Seine Werke kombinieren klassische Maltechniken mit der Ästhetik von CGI und Popkultur, um moderne Mythen zu erschaffen.
Miriam Vlaming, eine bedeutende Vertreterin der Neuen Leipziger Schule, nutzt mythologische und archaische Motive, um das Verhältnis zwischen Mensch, Natur und kollektiver Erinnerung zu untersuchen. Ihre Malerei zeichnet sich durch eine Verbindung von zeitgenössischen Einflüssen und zeitlosen, oft traumartigen Elementen aus.
ZITATE MYTHOLOGISCHE MALEREI
„Das wahre Kunstwerk ist nur ein Abbild göttlicher Vollkommenheit.“ | Michelangelo
„Jede Schönheit, die hier von wahrnehmenden Personen gesehen wird, gleicht mehr als alles andere der himmlischen Quelle, aus der wir alle stammen.“ | Michelangelo
MYTHOLOGISCHE MALEREI
KUNSTWERKE MYTHOLOGISCHE MALEREI

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Sweet Home (nach Botticelli), 2016, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Die Geburt der Venus | ca. 1485 – 1486 | Tempera auf Leinwand | 172,5 cm x 278,5 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ohne Titel, 2011, Pastell auf Papier, 150 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Romeo and Juliet, 2016, Öl auf Holz, 80 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Robert Matthes, under the surface, 2022, Acryl auf Nessel, 150 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Brautwerbung, 1999, Öl auf Leinwand, 160 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Schön, 2018, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Der Frühling | La Primavera | um 1478 – 1482 | Gemälde | Tempera | 203 cm x 314 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ubu Roi als Magier, 1990, Öl auf Leinwand, 160 cm x 195 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Miriam Vlaming, Der Feuerbringer, 2018, Eitempera auf Leinwand, 170 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Aufbruch und Neues, 2007, 2008 cm x 160 cm, Bleistift auf Papier, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Kaviar Ausflug, 2019, Öl auf Holz, 70 cm x 90 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Gesten, 2006, Öl auf Leinwand, 188 cm x 188 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Amor und Psyche, 2013, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Notre Dame (Marseille), 2003, Öl auf Leinwand, 190 cm x 190 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Erfindung der Malerei nach W.E. Daege, 2008, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Abschied und Trauer, 2006, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die mythologische Malerei ist eine bedeutende Gattung der Historienmalerei, die Szenen aus antiken Mythen, Legenden oder Fabeln darstellt. Sie dient oft als allegorisches Ausdrucksmittel für universelle Themen wie Macht, Liebe, Schönheit oder den Tod.
MERKMALE UND THEMEN MYTHOLOGISCHE MALEREI
Götter und Helden: Im Zentrum stehen meist Figuren der griechischen und römischen Mythologie (z. B. Zeus, Venus, Apollo) sowie heroische Taten.
Allegorie: Mythologische Szenen werden oft genutzt, um abstrakte Begriffe oder Tugenden bildhaft darzustellen.
Wandel der Stile: Während die Renaissance (z. B. Botticelli) ideale Schönheit betonte, nutzte der Barock dramatische Beleuchtung für mythologische Dramen. Moderne Künstler wie Picasso oder Dalí interpretierten Mythen in zeitgenössischen Kontexten neu.
CHRONOLOGIE MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die Chronologie der mythologischen Malerei spiegelt die wechselnde Bedeutung antiker Erzählungen in der westlichen Kultur wider – von religiöser Verehrung über politische Allegorie bis hin zu psychologischen Deutungen.
Antike (ca. 8. Jh. v. Chr. – 4. Jh. n. Chr.)
In der griechischen und römischen Kunst waren Mythen das zentrale Thema.
Griechenland: Mythologische Szenen dominierten die Vasenmalerei (z. B. Taten des Herakles im geometrischen und klassischen Stil).
Rom: Wandmalereien (z. B. in Pompeji) zeigten Götter und Heroen als Teil der häuslichen Dekoration und religiösen Identität.
Mittelalter & Byzanz (ca. 5. Jh. – 14. Jh.)
Mit der Christianisierung trat die Mythologie in den Hintergrund.
Byzanz: Mythologische Motive blieben vereinzelt in Manuskripten oder als profane Dekoration erhalten, oft jedoch christlich umgedeutet.
Abendland: Mythen wurden primär als moralisierende Allegorien (z. B. in illustrierten Manuskripten des Ovid) genutzt, die Malerei war jedoch fast rein sakral geprägt.
Renaissance (ca. 1420 – 1600)
Die Wiedergeburt der Antike machte die Mythologie zum gleichwertigen Partner der christlichen Malerei.
Frührenaissance: Sandro Botticellis Die Geburt der Venus (ca. 1485) markiert die Rückkehr des großformatigen mythologischen Akts.
Hochrenaissance & Manierismus: Künstler wie Tizian oder Michelangelo nutzten Mythen, um menschliche Emotionen und körperliche Perfektion darzustellen.
Barock & Rokoko (ca. 1600 – 1770)
Die Mythologie diente nun der prunkvollen Selbstdarstellung von Herrschern.
Barock: Peter Paul Rubens schuf dynamische, fleischliche Mythenwelten. Herrscher ließen sich oft als Götter (z. B. „Sonnenkönig“ Louis XIV als Apollo) porträtieren.
Rokoko: Die Themen wurden verspielter und erotischer (z. B. François Boucher), oft konzentriert auf Liebesgeschichten der Götter.
Klassizismus & Romantik (ca. 1750 – 1850)
Klassizismus: Eine Rückbesinnung auf strenge antike Formen und heroische Tugenden (z. B. Jacques-Louis David).
Romantik: Mythen wurden als Ausdruck dunkler Sehnsüchte oder nationaler Identität interpretiert.
Moderne & Gegenwart (ab 1900)
Künstler lösen sich von der realistischen Darstellung und nutzen Mythen als Symbole für das Unterbewusste.
Surrealismus: Salvador Dalí verknüpfte Mythen mit der Psychoanalyse.
Gegenwart: Zeitgenössische Positionen hinterfragen Mythen oft kritisch, etwa aus feministischer Sicht, wie in der bis Februar 2026 laufenden Ausstellung „Magische Frauen“ in der Draiflessen Collection.
WEGBEREITER MYTHOLOGISCHE MALEREI
Als Wegbereiter der mythologischen Malerei gelten Künstler, welche die antiken Erzählungen aus ihrer rein dekorativen oder religiös-moralisierenden Rolle befreiten und sie als eigenständiges, humanistisches Thema etablierten.
Die Pioniere der Renaissance
Nach dem Mittelalter, in dem Mythen fast nur als christliche Allegorien existierten, markieren diese Künstler den entscheidenden Wendepunkt:
Sandro Botticelli (1445–1510): Er gilt als der eigentliche Erfinder der großformatigen mythologischen Malerei. Mit Werken wie Die Geburt der Venus (ca. 1485) brachte er die antike Götterwelt zurück in das Zentrum der Kunst, ohne sie zwangsläufig christlich umzudeuten.
Giotto di Bondone (1267–1337): Als „Vater der europäischen Malerei“ schuf er die handwerkliche und räumliche Grundlage für die Renaissance, indem er Figuren erstmals Tiefe und menschliche Emotionen verlieh – eine Voraussetzung für die lebendige Darstellung von Mythen.
Masaccio (1401–1428): Er revolutionierte die Zentralperspektive und Lichtführung, was es späteren Künstlern ermöglichte, mythologische Szenen in einer realistischen, „begreifbaren“ Welt darzustellen.
Wegbereiter späterer Epochen
Jede Epoche hatte ihre eigenen Innovatoren, welche die Gattung transformierten:
Peter Paul Rubens & Caravaggio: Diese machten mythologische Szenen durch dramatische Licht-Schatten-Effekte und physische Wucht erlebbar. Rubens gilt als Meister darin, die Mythen als dynamische, fleischliche Dramen zu inszenieren.
Antonio del Pollaiolo: Ein Wegbereiter in der Anatomie, der die heroische Nacktheit und Kraft (z. B. in Darstellungen des Herkules) prägte.
Giorgio de Chirico: Als Begründer der Pittura Metafisica (Metaphysische Malerei) wurde er ab 1911 zum Wegbereiter für den Surrealismus, indem er antike Statuen und Mythen in traumartige, moderne Stadtlandschaften versetzte.
ZEITGENÖSSISCHE KÜNSTLER DER MYTHOLOGISCHEN MALEREI
Sara Anstis: Die 1991 geborene Künstlerin konstruiert in ihren Pastell- und Ölarbeiten immersive Welten, die tief in der Folklore und Traumlogik verwurzelt sind.
Veronica Barker-Barzel: Ihre Arbeiten basieren auf der „Chimärischen Kartographie“, inspiriert von hybriden Wesen der griechischen Mythologie.
Moritz Götze (1964 in Halle Saale geboren) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des „German Pop“. In seiner mythologischen Malerei verknüpft er klassische Themen der Antike mit einer modernen, oft ironischen Bildsprache, die stark von Pop Art, Comics und mittelalterlicher Buchmalerei beeinflusst ist.
Max Kaminski (1938–2019) nutzte mythologische und biblische Themen als zentrale Ausdrucksmittel für menschliche Grunderfahrungen wie Flucht, Zerstörung und Leidenschaft. Seine Malerei ist geprägt von einer theatralischen Dramatik und einer starken farblichen Verdichtung.
Peter König (*1953) ist ein renommierter Maler und Zeichner, dessen Werk stark von anatomischen, anthropomorph-mechanischen und mythologischen Themen geprägt ist.
Robert Matthes (*1982 in Rudolstadt) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, dessen Malerei häufig mythologische und kulturhistorische Motive mit modernen, oft konsumkritischen oder absurden Elementen verknüpft.
Nicola Verlato: Gilt als einer der prominentesten Vertreter einer „zeitgenössischen Mythologie“. Seine Werke kombinieren klassische Maltechniken mit der Ästhetik von CGI und Popkultur, um moderne Mythen zu erschaffen.
Miriam Vlaming, eine bedeutende Vertreterin der Neuen Leipziger Schule, nutzt mythologische und archaische Motive, um das Verhältnis zwischen Mensch, Natur und kollektiver Erinnerung zu untersuchen. Ihre Malerei zeichnet sich durch eine Verbindung von zeitgenössischen Einflüssen und zeitlosen, oft traumartigen Elementen aus.
ZITATE MYTHOLOGISCHE MALEREI
„Das wahre Kunstwerk ist nur ein Abbild göttlicher Vollkommenheit.“ | Michelangelo
„Jede Schönheit, die hier von wahrnehmenden Personen gesehen wird, gleicht mehr als alles andere der himmlischen Quelle, aus der wir alle stammen.“ | Michelangelo
MYTHOLOGISCHE MALEREI
KUNSTWERKE MYTHOLOGISCHE MALEREI

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Sweet Home (nach Botticelli), 2016, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Die Geburt der Venus | ca. 1485 – 1486 | Tempera auf Leinwand | 172,5 cm x 278,5 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ohne Titel, 2011, Pastell auf Papier, 150 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Romeo and Juliet, 2016, Öl auf Holz, 80 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Robert Matthes, under the surface, 2022, Acryl auf Nessel, 150 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Brautwerbung, 1999, Öl auf Leinwand, 160 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Schön, 2018, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei | Sandro Botticelli | Der Frühling | La Primavera | um 1478 – 1482 | Gemälde | Tempera | 203 cm x 314 cm | Uffizien Florenz | aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv | Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Ubu Roi als Magier, 1990, Öl auf Leinwand, 160 cm x 195 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Miriam Vlaming, Der Feuerbringer, 2018, Eitempera auf Leinwand, 170 cm x 200 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Aufbruch und Neues, 2007, 2008 cm x 160 cm, Bleistift auf Papier, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Frank Kortan, Kaviar Ausflug, 2019, Öl auf Holz, 70 cm x 90 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Gesten, 2006, Öl auf Leinwand, 188 cm x 188 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Pop Art, Amor und Psyche, 2013, Öl auf Leinwand, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Max Kaminski, Notre Dame (Marseille), 2003, Öl auf Leinwand, 190 cm x 190 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Martyrium, 2005, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Mythologische Malerei, Moritz Götze, Erfindung der Malerei nach W.E. Daege, 2008, Öl auf Leinwand, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Mythologische Malerei, Peter König, Abschied und Trauer, 2006, Bleistift auf Papier, 200 cm x 160 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die mythologische Malerei ist eine bedeutende Gattung der Historienmalerei, die Szenen aus antiken Mythen, Legenden oder Fabeln darstellt. Sie dient oft als allegorisches Ausdrucksmittel für universelle Themen wie Macht, Liebe, Schönheit oder den Tod.
MERKMALE UND THEMEN MYTHOLOGISCHE MALEREI
Götter und Helden: Im Zentrum stehen meist Figuren der griechischen und römischen Mythologie (z. B. Zeus, Venus, Apollo) sowie heroische Taten.
Allegorie: Mythologische Szenen werden oft genutzt, um abstrakte Begriffe oder Tugenden bildhaft darzustellen.
Wandel der Stile: Während die Renaissance (z. B. Botticelli) ideale Schönheit betonte, nutzte der Barock dramatische Beleuchtung für mythologische Dramen. Moderne Künstler wie Picasso oder Dalí interpretierten Mythen in zeitgenössischen Kontexten neu.
CHRONOLOGIE MYTHOLOGISCHE MALEREI
Die Chronologie der mythologischen Malerei spiegelt die wechselnde Bedeutung antiker Erzählungen in der westlichen Kultur wider – von religiöser Verehrung über politische Allegorie bis hin zu psychologischen Deutungen.
Antike (ca. 8. Jh. v. Chr. – 4. Jh. n. Chr.)
In der griechischen und römischen Kunst waren Mythen das zentrale Thema.
Griechenland: Mythologische Szenen dominierten die Vasenmalerei (z. B. Taten des Herakles im geometrischen und klassischen Stil).
Rom: Wandmalereien (z. B. in Pompeji) zeigten Götter und Heroen als Teil der häuslichen Dekoration und religiösen Identität.
Mittelalter & Byzanz (ca. 5. Jh. – 14. Jh.)
Mit der Christianisierung trat die Mythologie in den Hintergrund.
Byzanz: Mythologische Motive blieben vereinzelt in Manuskripten oder als profane Dekoration erhalten, oft jedoch christlich umgedeutet.
Abendland: Mythen wurden primär als moralisierende Allegorien (z. B. in illustrierten Manuskripten des Ovid) genutzt, die Malerei war jedoch fast rein sakral geprägt.
Renaissance (ca. 1420 – 1600)
Die Wiedergeburt der Antike machte die Mythologie zum gleichwertigen Partner der christlichen Malerei.
Frührenaissance: Sandro Botticellis Die Geburt der Venus (ca. 1485) markiert die Rückkehr des großformatigen mythologischen Akts.
Hochrenaissance & Manierismus: Künstler wie Tizian oder Michelangelo nutzten Mythen, um menschliche Emotionen und körperliche Perfektion darzustellen.
Barock & Rokoko (ca. 1600 – 1770)
Die Mythologie diente nun der prunkvollen Selbstdarstellung von Herrschern.
Barock: Peter Paul Rubens schuf dynamische, fleischliche Mythenwelten. Herrscher ließen sich oft als Götter (z. B. „Sonnenkönig“ Louis XIV als Apollo) porträtieren.
Rokoko: Die Themen wurden verspielter und erotischer (z. B. François Boucher), oft konzentriert auf Liebesgeschichten der Götter.
Klassizismus & Romantik (ca. 1750 – 1850)
Klassizismus: Eine Rückbesinnung auf strenge antike Formen und heroische Tugenden (z. B. Jacques-Louis David).
Romantik: Mythen wurden als Ausdruck dunkler Sehnsüchte oder nationaler Identität interpretiert.
Moderne & Gegenwart (ab 1900)
Künstler lösen sich von der realistischen Darstellung und nutzen Mythen als Symbole für das Unterbewusste.
Surrealismus: Salvador Dalí verknüpfte Mythen mit der Psychoanalyse.
Gegenwart: Zeitgenössische Positionen hinterfragen Mythen oft kritisch, etwa aus feministischer Sicht, wie in der bis Februar 2026 laufenden Ausstellung „Magische Frauen“ in der Draiflessen Collection.
WEGBEREITER MYTHOLOGISCHE MALEREI
Als Wegbereiter der mythologischen Malerei gelten Künstler, welche die antiken Erzählungen aus ihrer rein dekorativen oder religiös-moralisierenden Rolle befreiten und sie als eigenständiges, humanistisches Thema etablierten.
Die Pioniere der Renaissance
Nach dem Mittelalter, in dem Mythen fast nur als christliche Allegorien existierten, markieren diese Künstler den entscheidenden Wendepunkt:
Sandro Botticelli (1445–1510): Er gilt als der eigentliche Erfinder der großformatigen mythologischen Malerei. Mit Werken wie Die Geburt der Venus (ca. 1485) brachte er die antike Götterwelt zurück in das Zentrum der Kunst, ohne sie zwangsläufig christlich umzudeuten.
Giotto di Bondone (1267–1337): Als „Vater der europäischen Malerei“ schuf er die handwerkliche und räumliche Grundlage für die Renaissance, indem er Figuren erstmals Tiefe und menschliche Emotionen verlieh – eine Voraussetzung für die lebendige Darstellung von Mythen.
Masaccio (1401–1428): Er revolutionierte die Zentralperspektive und Lichtführung, was es späteren Künstlern ermöglichte, mythologische Szenen in einer realistischen, „begreifbaren“ Welt darzustellen.
Wegbereiter späterer Epochen
Jede Epoche hatte ihre eigenen Innovatoren, welche die Gattung transformierten:
Peter Paul Rubens & Caravaggio: Diese machten mythologische Szenen durch dramatische Licht-Schatten-Effekte und physische Wucht erlebbar. Rubens gilt als Meister darin, die Mythen als dynamische, fleischliche Dramen zu inszenieren.
Antonio del Pollaiolo: Ein Wegbereiter in der Anatomie, der die heroische Nacktheit und Kraft (z. B. in Darstellungen des Herkules) prägte.
Giorgio de Chirico: Als Begründer der Pittura Metafisica (Metaphysische Malerei) wurde er ab 1911 zum Wegbereiter für den Surrealismus, indem er antike Statuen und Mythen in traumartige, moderne Stadtlandschaften versetzte.
ZEITGENÖSSISCHE KÜNSTLER DER MYTHOLOGISCHEN MALEREI
Sara Anstis: Die 1991 geborene Künstlerin konstruiert in ihren Pastell- und Ölarbeiten immersive Welten, die tief in der Folklore und Traumlogik verwurzelt sind.
Veronica Barker-Barzel: Ihre Arbeiten basieren auf der „Chimärischen Kartographie“, inspiriert von hybriden Wesen der griechischen Mythologie.
Moritz Götze (1964 in Halle Saale geboren) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des „German Pop“. In seiner mythologischen Malerei verknüpft er klassische Themen der Antike mit einer modernen, oft ironischen Bildsprache, die stark von Pop Art, Comics und mittelalterlicher Buchmalerei beeinflusst ist.
Max Kaminski (1938–2019) nutzte mythologische und biblische Themen als zentrale Ausdrucksmittel für menschliche Grunderfahrungen wie Flucht, Zerstörung und Leidenschaft. Seine Malerei ist geprägt von einer theatralischen Dramatik und einer starken farblichen Verdichtung.
Peter König (*1953) ist ein renommierter Maler und Zeichner, dessen Werk stark von anatomischen, anthropomorph-mechanischen und mythologischen Themen geprägt ist.
Robert Matthes (*1982 in Rudolstadt) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, dessen Malerei häufig mythologische und kulturhistorische Motive mit modernen, oft konsumkritischen oder absurden Elementen verknüpft.
Nicola Verlato: Gilt als einer der prominentesten Vertreter einer „zeitgenössischen Mythologie“. Seine Werke kombinieren klassische Maltechniken mit der Ästhetik von CGI und Popkultur, um moderne Mythen zu erschaffen.
Miriam Vlaming, eine bedeutende Vertreterin der Neuen Leipziger Schule, nutzt mythologische und archaische Motive, um das Verhältnis zwischen Mensch, Natur und kollektiver Erinnerung zu untersuchen. Ihre Malerei zeichnet sich durch eine Verbindung von zeitgenössischen Einflüssen und zeitlosen, oft traumartigen Elementen aus.
ZITATE MYTHOLOGISCHE MALEREI
„Das wahre Kunstwerk ist nur ein Abbild göttlicher Vollkommenheit.“ | Michelangelo
„Jede Schönheit, die hier von wahrnehmenden Personen gesehen wird, gleicht mehr als alles andere der himmlischen Quelle, aus der wir alle stammen.“ | Michelangelo